Trainerposten frei für Humbert

Gruppenliga: Trainer Marton verlässt Jügesheim

Timo Schüßler (Mitte) und Jonas Glaab von den Sportfreunden Seligenstadt II erwehren sich einer Übermacht des FC Dietzenbach. Zweiter von links: Ismail Amallah.
+
Timo Schüßler (Mitte) und Jonas Glaab von den Sportfreunden Seligenstadt II erwehren sich einer Übermacht des FC Dietzenbach. Zweiter von links: Ismail Amallah.

Offenbach - In der Fußball-Gruppenliga Frankfurt Ost stand unter der Woche insbesondere die Ankündigung von Thomas Marton im Mittelpunkt, nach der Saison als Trainer der TGS Jügesheim aufzuhören. Damit könnte im Falle einer Fusion der Weg für TGM-SV-Coach Andreas Humbert frei sein.

SG Marköbel - Sportfreunde Seligenstadt II (Sonntag, 15 Uhr). Während sich Seligenstadt (7. Platz/33 Punkte) schon vor Weihnachten fast aller Abstiegssorgen entledigte, wird es für Marköbel (16./16) wohl bis zum Saisonende ein Hoffen und Bangen mit Blick auf den Ligaverbleib werden. Zupass kommt allerdings nicht nur den Marköblern, sondern allen Mannschaft im Abstiegskampf die geplante Fusion der TGS Jügesheim mit der TGM SV Jügesheim. Klassenleiter Harald Vorndran (Frankfurt) teilt mit, dass sich die Zahl der Absteiger um eine Mannschaft reduziert, wenn künftig nur noch ein Jügesheimer Team in der Gruppenliga spielen wird (sofern die TGM SV Jügesheim nicht noch direkt oder via Relegation den Aufstieg schafft).

Im günstigsten Fall - TGM SV steigt nicht auf, dafür aber der Vizemeister und aus der Verbandsliga muss nur ein Team integriert werden - müssten neben dem nach seinem Rückzug bereits als Absteiger feststehenden SSV Lindheim nur noch zwei weitere Mannschaften sportlich absteigen.

SC 1960 Hanau - SV Somborn (Sonntag, 15 Uhr). Die Somborner (10./29) gehen personell auf dem Zahnfleisch, was sich auch bis zum Sommer nicht ändern wird. Ihre Qualität zeigten sie mit den verbliebenen Akteuren trotz der 2:3-Niederlage aber gegen die TGS Jügesheim, bei der sie mindestens einen Zähler verdient gehabt hätten. Ein Spaziergang wird es für den Spitzenreiter (48) daher nicht - und die 60er müssen außerdem zeigen, dass sie die erste Saisonniederlage vergangenen Sonntag in Nidda nicht aus der Bahn geworfen hat. „Die Spiele, die wir noch vor uns haben, werden nicht einfacher“, sagt Hanaus Sportleiter Okan Sari: „Wir wollen unsere Niederlage aber wieder gutmachen und haben die Qualität, um aufzusteigen.“

TGS Jügesheim - SG Rosenhöhe (Sonntag, 15 Uhr). Vor dem Derby gegen die Rosenhöhe (11./28) bestätigte Jügesheims (5./35) Trainer Thomas Marton, dass er nicht mehr Kandidat für den Posten als Coach der neuen ersten oder zweiten Mannschaft des wahrscheinlichen Fusionsvereins ist. Er sehe ob des noch ungewissen Ausgangs der Fusionversammlung „keine Perspektive“ mehr im Rodgauer Stadtteil, will aber weiter als Trainer tätig sein.

FC Dietzenbach - TGM SV Jügesheim (Sonntag, 15 Uhr). Nachdem TGS-Trainer Thomas Marton aus dem Rennen um den Trainerposten des neuen Jügesheimer Fusionsclubs ist, deutet alles auf TGM-SV-Coach Andreas Humbert hin. Eine offizielle Bestätigung gab es bisher jedoch weder vom Verein noch von Humbert. An einen Aufstieg der TGM SV (3./39) in die Verbandsliga glaubt er derweil eher nicht: „Wir sind ganz entspannt und die Jungs wollen. Am Ende wird sich aber Hanaus Qualität bemerkbar machen.“ Beim FC Dietzenbach (8./33) geriet jüngst etwas Sand ins Getriebe. Besonders das Aus im Halbfinale des Kreispokals gegen A-Ligist VfB Offenbach wurmt noch immer.

FSV Bischofsheim - Spvgg. Dietesheim (Sonntag, 15 Uhr). Bei den Bischofsheimern (4./37), offensivstärkstes Team der Liga, wartet auf die Dietesheimer (15./16) Dauerbeschuss. Die Sportvereinigung ist klarer Außenseiter. Zdravko Reichl vom Spielausschuss trauert den nicht geholten Punkten beim 1:3 gegen Büdingen hinterher: „Ein Sieg wäre ein Riesenschritt gewesen.“ Das Manko: „Wir kriegen viele Chancen, verwerten sie aber nicht.“

TSG Neu-Isenburg - 1. Hanauer FC 1893 (Sonntag, 15 Uhr). Elmar Stroh, Trainer der TSG (13./21), ist nach dem 2:6 bei der TGM SV Jügesheim nicht zu beneiden: „Es wird schwer, die Jungs wieder aufzurichten, schließlich waren wir bis zum 2:2 auf Augenhöhe.“ Hanau 93 (2./42) reist als Favorit an und schaut eher nach vorn als nach hinten: „Wir haben den direkten Aufstiegsplatz noch nicht aufgegeben“, sagt Sprecher Hans Jung. „Wir haben in der weiteren Rückrunde ja noch 1960 Hanau im Derby bei uns zu Hause.“ 

Archivbilder

Bilder: Schützenfest der TGM SV Jügesheim gegen Neu-Isenburg

jd

Kommentare