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Hessen Dreieich: Die fehlende Beweglichkeit

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Der SC Hessen ist heute Abend bereits zum zweiten Mal in dieser Saison gegen Eschborn gefordert. © A2/Peter Hartenfelser

Dreieich - Sechs Gegentreffer kassierte der SC Hessen Dreieich in den bisherigen drei Partien in der Fußball-Hessenliga. Für Trainer Thomas Epp eindeutig zu viele.

„Die Innenverteidigung ist derzeit unsere Schwachstelle, da wird es eine Änderung geben“, sagt Epp vor dem Gastspiel beim 1. FC Eschborn heute Abend (19. 15 Uhr), nachdem Denis Talijan zuletzt keine gute Figur gemacht hatte. Alternativen sind allerdings rar gesäht, denn Linksverteidiger Jörn Kohl wurde nach seiner Roten Karte in Stadtallendorf für zwei Spiele gesperrt. Für ihn spielt voraussichtlich Ralf Schneider. Eine Alternative für die Innenverteidigung wäre Fouad Brighache, zuletzt rechts in der Abwehr eingesetzt. Diesen Part könnte Markus Wosiek übernehmen – wie bereits im ersten Kräftemessen mit Eschborn vor drei Wochen, als die Dreieicher mit 3:1 die Oberhand behielten. Zweite Möglichkeit: Brighache spielt erneut rechts und Niko Opper, Zugang von Alemannia Aachen, feiert sein Hessenliga-Debüt. „Ihm fehlt nach seiner Verletzungspause noch die Spielpraxis. Niko spielte zu Beginn der Vorbereitung sehr gut, fiel dann aber in ein Loch“, meint Epp, der zumindest einen wendigen, kleineren Spieler in der Innenverteidigung aufbieten möchte, „um für mehr Beweglichkeit zu sorgen“.

Die wünscht sich der Ex-Profi auch im Mittelfeld von Spielmacher Christian Pospischil, der bisher hinter den Erwartungen zurückgeblieben ist. „Da muss mehr kommen“, fordert Epp, der sich bisher einzig mit Stürmer Khaibar Amani so richtig zufrieden zeigt. Neben dem Ex-Jügesheimer sind Marco Di Maria und Tino Lagator Kandidaten für den zweiten Platz im Angriff. Sollte es jedenfalls beim Aufsteiger nicht schnell besser laufen, ist es denkbar, „dass wir noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv werden“, sagt Epp.

Nach zwei Niederlagen steht der SC Hessen schon ein wenig unter Druck, „Das kennen wir seit einem Jahr. Daher wundert es mich schon, dass wir damit nicht umgehen können“, meint Epp. Und auch Gegner Eschborn muss punkten. Der Vorjahreszehnte verlor bisher alle drei Saisonspiele. „Die Mannschaft muss weiter an die eigene Stärke glauben und wie in den vergangenen Wochen akribisch arbeiten“, fordert FCE-Kapitän Viktor Krist. Die Spvgg. 05 Oberrad erwartet erst am Montag (19.30 Uhr) Aufsteiger Rot-Weiss Frankfurt zum Derby.

leo

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