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Hessenliga: SC Hessen Dreieich und Sportfreude mit Heimvorteil

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Marc Smietana (links, hier gegen Fabian Borger vom 1. FC Eschborn) erwartet mit dem SC Hessen Dreieich am Samstag den Ex-Regionalligisten KSV Baunatal. Nach nur einem Punkt aus den vergangenen drei Partien soll der zweite Saisonsieg her.
Marc Smietana (links, hier gegen Fabian Borger vom 1. FC Eschborn) erwartet mit dem SC Hessen Dreieich am Samstag den Ex-Regionalligisten KSV Baunatal. Nach nur einem Punkt aus den vergangenen drei Partien soll der zweite Saisonsieg her. © Lorenz

Offenbach - Ein ehemaliger und ein Fast-Regionalligist kommen am Samstag in den Kreis Offenbach. Nach nur einem Punkt aus vier Partien wächst in der Fußball-Hessenliga frühzeitig der Druck auf die Spvgg. 05 Oberrad. Beim ungeschlagenen Tabellendritten Eintracht Stadtallendorf ist die Hürde allerdings sehr hoch. Den SC Hessen Dreieich und die Sportfreunde Seligenstadt erwarten zu Hause anspruchsvolle Aufgaben.

SC Hessen Dreieich - KSV Baunatal (Sa., 15 Uhr)

Beim 1:1 in Eschborn erkannte SC-Hessen-Trainer Thomas Epp zuletzt einen Aufwärtstrend, gegen Baunatal soll nun der zweite Saisonsieg her. „Da stehen sich zwei Mannschaften gegenüber, die weiter nach vorne gehören und schon ein bisschen Druck haben“, sagt Epp. Denn auch Regionalliga-Absteiger Baunatal sammelte erst vier Punkte, stellt zudem mit zwölf Gegentreffern die schlechteste Hintermannschaft der Liga. „In Eschborn hat die letzte Konsequenz gefehlt, aber ich bin zuversichtlich, dass wir den Schalter am Samstag umlegen“, blickt Epp voraus. Jörn Kohl ist nach seiner Rotsperre zwar wieder spielberechtigt, möglicherweise verteidigt auf der linken Seite dennoch erneut Ralf Schneider. Bis auf den erkrankten Danny Schneider ist der Kader komplett. „Auf jeden Fall kann man Baunatal nicht am aktuellen Tabellenstand festmachen“, warnt Epp vor dem Tabellenzehnten.

Sportfreunde Seligenstadt - TSV Lehnerz (Sa., 15 Uhr)

Nach dem 0:2 (0:1) unter der Woche im Testspiel gegen die Nationalmannschaft Palästinas geht es für die Sportfreunde wieder um Punkte. Und in dieser Hinsicht sah es zuletzt mit zwei 1:0-Siegen sehr gut aus. „Wir haben beim 1:0 in Alzenau gesehen, dass es nur über die Laufbereitschaft geht. Und dann klappen auch die Spielzüge“, sagt Seligenstadts Co-Trainer Karlo Wöll, der gegen Lehnerz, das in der vergangenen Saison erst in der Aufstiegsrunde die Qualifikation für die Regionalliga verpasste, eine „ganz schwere Kiste“ erwartet, nachdem der TSV zuletzt mit einem 4:1 gegen Borussia Fulda auftrumpfte.

Für den rotgesperrten Tobias Leis „haben wir mehrere Optionen“, sagt Wöll. Eine ist Marcel Kopp, dessen Rotsperre nach drei Begegnungen abgelaufen ist. Nicht dabei ist weiterhin der verletzte Melih Gültekin. Dafür könnte Kapitän Christoph Stefani nach seiner Oberschenkelzerrung wieder in die Mannschaft rücken.

Eintracht Stadtallendorf - Spvgg. 05 Oberrad (Sa., 15 Uhr)

„Wir müssen das Spiel schnell abhaken und die Köpfe hoch bekommen. In Stadtallendorf wird es nicht leichter“, sagte 05-Trainer Mustafa Fil nach der 0:5-Niederlage zu Wochenbeginn gegen Rot-Weiß Frankfurt. „Wir sind wieder nach einem Gegentor zusammengebrochen.“ Ein Problem, dass die Spielvereinigung bereits zu Beginn der vergangenen Saison hatte und nur allmählich in den Griff bekam. Gegner Stadtallendorf verstärkte seinen Kader in der Sommerpause sinnvoll und gewann drei von vier Partien. Am vergangenen Wochenende überraschte die Eintracht mit einem 4:1-Sieg beim KSV Baunatal. Nicht im Oberräder Kader steht Sebastian Weigand, der gegen Rot-Weiss Frankfurt die Ampelkarte gesehen hatte.

leo

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