Wechsel in Gruppenliga Frankfurt Ost

Hohe Fluktuation bei TSG Neu-Isenburg

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Anosh Kapoor (links, im Duell mit dem Heusenstammer Tiam Neruzi) wechselt vom 1. FC Langen zur TSG Neu-Isenburg.

frankfurt In der Fußball-Gruppenliga Frankfurt Ost sind die Vereine aus dem Kreis Offenbach sowie aus Hanau in der Winterpause - von einigen Hallenturnieren einmal abgesehen.

In Neu-Isenburg gewann am Wochenende die TSG - und ist zugleich jener Klub, bei dem es die meiste personelle Bewegung gab. Vier Spieler haben die Hugenottenstädter verlassen, vier sind gekommen. So spielen Patrick Stanczak, Ömer Apakhan, Mike Wenzel und Max Kälber nicht mehr am Buchenbusch. Stanczak und Apakhan haben sich Rot-Weiß Walldorf (Gruppenliga Darmstadt) angeschlossen, Kälber dem FC Neu-Isenburg. Die Abgänge will der abstiegsbedrohte Gruppenligist durch ein neues Quartett kompensieren: Anosh Kapoor und Oguz Ince kommen vom 1. FC Langen, Faruk Redzic von der zweiten Mannschaft des SC Hessen Dreieich. Vierter Zugang ist Helge Dahms vom FC Neu-Isenburg.

Drei Abgänge, aber keinen Zugang vermeldet bislang die TGM SV Jügesheim. Bei den Rodgauern ist Giuseppe Nacci gegangen, erhofft sich bei Ligakonkurrent SG Marköbel mehr Einsatzzeit. Marköbel ist ebenfalls vom Abstieg bedroht, sicherte sich deshalb nun auch die Dienste von Ugur Arslanalp, bester Torschütze des abgeschlagenen Schlusslichts SSV Lindheim. Marköbel wurde insbesondere deshalb tätig, weil es vor der Saison Topschütze Kevin Schwarzer verloren hatte. Die TGM SV verlassen haben auch Bujar Kciku und Burak Yelken. Kciku, der zu Türk Gücü Hanau gegangen ist, kam allerdings nur im Pokal zum Einsatz. Yelken zählte zu den Ergänzungsspielern des Gruppenliga-Teams.

Die TGS Jügesheim verlor diesen Winter zwei Spieler: Sandro Lorenzo Sanchez und Patrick Scheiner zog es zu Teutonia Hausen. Spitzenreiter 1960 Hanau, der mit Seref Zangir einen neuen Trainer präsentierte, verpflichtete Dario Strinavic (21/zuletzt TSV Niederissigheim), Stürmer Ali Mahboob (FV Bad Vilbel II), Adnane Bajioui (KV Mühlheim) und Orhan Salo (Münster). Nach seinem gescheiterten Engagement als Spielertrainer beim Hanauer A-Ligisten Rot-Weiß Großauheim kehrt zudem Antonio Parker zu den 60ern zurück. Dem gegenüber steht der Abgang von Kapitän Güney Günel. Der ehemalige Regionalliga-Kicker des FC Bayern Alzenau hatte sich im Sommer 2013 den Hanauern angeschlossen und will sich nun neu orientieren.

Archivbilder

Bilder: SC 1960 Hanau siegt gegen TSG Neu-Isenburg

Der FC Dietzenbach befindet sich auf der Suche nach einem zweiten Torwart. Michael Knecht ist bei den Kreisstädtern aktuell konkurrenzlos. Einen Abgang musste der FCD verkraften: Manuel Salis ist nach Darmstadt umgezogen und dürfte aus beruflichen Gründen nicht mehr zur Verfügung stehen. Allerdings sind inzwischen Fabio Perri und Anthony Wieck zurück von einem längeren Trip nach Neuseeland und stehen Trainer Dragan Reljic wieder zur Verfügung.

Der Tabellenzweite Hanau 93 vermeldete bereits im Dezember mit Blerim Petrovci eine interne Trainerlösung. Er kann nicht mehr mit Offensivmann Marcello Fiorentini rechnen, der in Aschaffenburg ein Lokal übernommen hat. Anders soll sich dies bei Ex-Profi Ervin Skela gestalten, der in der Nachwuchsarbeit des SC Hessen Dreieich eingebunden werden soll. Petrovci: „Er kann weiterhin zweimal pro Woche bei uns trainieren und wird definitiv weiter bei uns spielen.“ jd

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