Langen ‐ Sportlich kämpfen die Basketballer des TV Langen um den Klassenerhalt in der Division ProA der 2. Bundesliga. Doch selbst wenn es dem Tabellenletzten gelingen sollte, die zwei Abstiegsplätze zu verlassen, kommt auf die Vereinsverantwortlichen auch in diesem Jahr wieder ein schwerer Kampf um die Lizenz zu. Von Stefan Moritz

© Eyßen
Auf Manager Jürgen Barth und den TV Langen kommt ein schwerer Kampf um die ProA-Lizenz zu.
Verbindlich vorgeschrieben für eine Spielgenehmigung in der ProA ist ab der kommenden Saison ein Parkettboden. „Der würde wohl etwa 80.000 Euro kosten“, sagt TVL-Manager Jürgen Barth. Eine Summe, die für den TV Langen nur schwer zu stemmen ist. In Verhandlungen mit der Basketball-Bundesliga hat der Liga-Vorstand der Division ProA zwar in zwei anderen Bereichen eine Reduzierung der Mindeststandards erreicht, die Forderung nach einem Parkettboden blieb aber bestehen. Reduziert werden soll der nachzuweisende Mindestetat von 400.000 auf 350.000 Euro sowie die Zuschauerkapazität in den Spielhallen von 1800 auf 1500. Gerade letzteres ist eine Erleichterung, ohne die eine ProA-Lizenz für den TV Langen wohl ausgeschlossen wäre. Auf 1500 Plätze lässt sich die Langener Sehring-Halle wohl erweitern, in die zu den Zweitligaspielen im Schnitt ohnehin nur 439 Zuschauer kommen. Die endgültigen Ausschreibungsbedingungen für die ProA-Lizenz sollen in den nächsten Tagen veröffentlicht werden, wenn der neue Vertrag mit der Ersten Liga unterschrieben ist. Fest steht aber jetzt schon, dass es keine Ausnahmegenehmigungen mehr geben wird. Die Punktetabelle, nach der auch Vereine, die die Bedingungen nicht voll, aber zu einem gewissen Maß erfüllt haben, für diese Saison eine Lizenz bekommen konnten, wird es nicht mehr geben. „Wenn nicht genügend Teams die Voraussetzungen erfüllen, werden wir in der ProA mit weniger Vereinen spielen“, betonte Zweitliga-Geschäftsführer Nicolas Grundmann.
Für die drittklassige Division ProB, in die der TV Langen womöglich absteigen muss, wurde festgelegt, in der nächsten Saison nicht mehr in einer, deutschlandweiten Staffel gespielt werden, sondern in einer Nord- und einer Südstaffel mit je zwölf Teams und anschließenden Play-offs, beginnend mit einem Achtelfinale nach dem Modus 1. Süd - 8. Nord, 2. Süd - 7. Nord... 8. Süd - 1. Nord.
Karte wird geladen...




Empfehlen Sie diesen Artikel Ihren Freunden und Bekannten!
Bitte berichtigen Sie oben aufgeführte Fehler und klicken danach noch einmal auf den Absenden Button.
Bitte setzen Sie sich mit der technischen Abteilung in Verbindung.
Nicht alle Aufgaben konnten abgearbeitet werden.