Langen ‐ Die Rebounds waren das große Problem der Rhein-Main Baskets bei der 73:92-Niederlage im Viertelfinale des deutschen Pokalwettbewerbs am vergangenen Sonntag in Wasserburg. Von Stefan Moritz
Mit 31:51 verloren die Baskets diesen Kampf um den Ball nach Fehlwürfen deutlich, was Wasserburg 20 Mal öfter in Ballbesitz brachte. „Einige Wasserburgerinnen wollten immer und unbedingt den Ball wiederhaben. Eine solche Spielerin hatten wir nicht“, sagte Baskets-Trainer Steffen Brockmann, der daher in dieser Woche den Kampf um die Rebounds „bis zum Erbrechen“ trainieren ließ. Denn der wird wohl auch für das wichtige nächste Spiel in der Bundesliga am Sonntag (15.30 Uhr) in der Langener Sehring-Halle gegen den BBV Leipzig eine große Bedeutung haben. Das Hinspiel bei diesem direkten Konkurrenten um die Play-off-Qualifikation verloren die Baskets am 10. Oktober auch deshalb mit 77:84, weil sie den Kampf um die Rebounds mit 22:33 verloren. Dabei bekamen sie vor allem die drei Amerikanerinnen des BBV Leipzig, Spielmacherin Angela Pace (13,7 Punkte pro Spiel) sowie die Korbspielerinnen Candace Williams (18,9) und Lacey Haughian (14,2) nicht in den Griff. Die drei erzielten zusammen 64 der 84 Leipziger Korbpunkte. Der BBV hat in der vorigen Woche zum zweiten Mal den Trainer gewechselt, kommt jetzt mit Jaroslaw Zyskowski an der Linie nach Langen.
Beide Teams sind jetzt mit vier Siegen bei neun Niederlagen punktgleich auf den Tabellenplätzen acht und neun, wobei die ersten acht am Ende der Hauptrunde für die Play-offs um die Deutsche Meisterschaft qualifiziert sind, das Saisonziel beider Teams. Da bei Punktgleichheit am Rundenende der direkte Vergleich den Ausschlag für die Platzierung gibt, werden die Baskets bemüht sein, das Spiel mit mindestens acht Punkten Differenz zu gewinnen, um die Hinspielpleite wettzumachen.
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