Und er behielt Recht: Die „Lilien“ entführten keineswegs unverdient ein 0:0 bei der Mannschaft der Stunde, fuhren einen wichtigen Zähler im Kampf um den Klassenerhalt ein und versetzten den Aufstiegsträumen der Sachsen zugleich einen Dämpfer.
Besonders aufgrund einer besseren zweiten Hälfte verdiente sich der SV 98 das vierte Remis in Folge. Anders als mit dem 1:1 gegen Erfurt und dem 0:0 gegen Unterhaching durften die 98er mit dem Unentschieden gut leben, hatte Chemnitz insgesamt doch mehr Spielanteile und Chancen. Mehrfach parierte Torwart Jan Zimmermann, unter anderem gegen Selim Aydemir (14. und 20.) sowie gegen Marcel Wilke (53.).
Der Blick des Trainers war aber auch schon auf das morgige Heimspiel gegen Oberhausen (19 Uhr) gerichtet: „Das ist ein schweres Spiel, bei dem wir auf jeden Fall als Sieger vom Platz gehen wollen.“ Durch einen Dreier würde man Oberhausen auf sieben Zähler distanzieren, hätte vier Spieltage vor Schluss 44 Punkte auf dem Konto und wäre damit wohl gerettet.

















