Der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat nach Ansicht der Fernsehbilder Ermittlungen aufgenommen, weil der Verteidiger im Auswärtsspiel beim MSV Duisburg dem am Boden liegenden Brasilianer Soares in den Rücken getreten hatte. Trainer Armin Veh will von einer Sperre seines Stammspielers nichts wissen. „Aus meiner Sicht war es keine Tätlichkeit“, sagte Veh.
Das Fehlen des Offensivverteidigers Djakpa würde die Aufgabe der Eintracht zusätzlich erschweren. Veh rechnet mit einem defensiv eingestellten Gegner, der sich vor allem auf schnelle Konter verlassen wird. Zwölfmal in Folge haben die Ingolstädter nicht verloren, unter dem ehemaligen FSV-Trainer Tomas Oral in diesem Jahr eine Erfolgsserie hingelegt, die den Frankfurtern großen Respekt einflößt.
Der Fußball-Lehrer setzt auf die „mentale Stärke“ seiner Spieler, nannte exemplarisch Kapitän Pirmin Schwegler, aber auch den erst 21 Jahre alten Sebastian Rode. „Bisher sind die Jungs gut mit dem Druck zurechtgekommen“, sagt Veh. 35 000 Karten sind für das Spiel bereits verkauft. Der Rückhalt der eigenen Anhänger sei in Heim- wie Auswärtsspielen „großartig“, sagt der Trainer, „die Fans haben es verdient, dass wir aufsteigen.“
Eintracht: Nikolov - Jung, Anderson, Schildenfeld, Butscher - Rode, Schwegler, Meier, Köhler - Hoffer, Idrissou.
Ingolstadt: Özcan - Görlitz, Biliskov, Gunesch, Schäfer - Heller, Matip, Ikeng, Caiuby - Leitl, Schäffler



















