Eintracht Frankfurt: Einsatz von Djakpa heute gegen FC Ingolstadt gefährdet

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„Die Fans verdienen es, dass wir aufsteigen“

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Frankfurt (sp) - Die Frankfurter Eintracht wird heute Abend (17. 30 Uhr) beim Heimspiel gegen den FC Ingolstadt womöglich auf Constant Djakpa verzichten müssen.

Der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat nach Ansicht der Fernsehbilder Ermittlungen aufgenommen, weil der Verteidiger im Auswärtsspiel beim MSV Duisburg dem am Boden liegenden Brasilianer Soares in den Rücken getreten hatte. Trainer Armin Veh will von einer Sperre seines Stammspielers nichts wissen. „Aus meiner Sicht war es keine Tätlichkeit“, sagte Veh.

Das Fehlen des Offensivverteidigers Djakpa würde die Aufgabe der Eintracht zusätzlich erschweren. Veh rechnet mit einem defensiv eingestellten Gegner, der sich vor allem auf schnelle Konter verlassen wird. Zwölfmal in Folge haben die Ingolstädter nicht verloren, unter dem ehemaligen FSV-Trainer Tomas Oral in diesem Jahr eine Erfolgsserie hingelegt, die den Frankfurtern großen Respekt einflößt.

Veh setzt auf mentale Stärke seiner Spieler

Trotz der Niederlage in Duisburg gehen die Frankfurter mit großem Selbstvertrauen ins Spiel. „Wir haben es bei sieben Punkten Vorsprung selbst in der Hand“, sagt der Trainer, „wenn wir uns das jetzt noch aus der Hand nehmen lassen würden, wären wir selbst schuld.“ Dass seine Mannschaft im Endspurt der Liga die Nerven verlieren könnte, befürchtet Veh nicht. „Wir waren doch die einzigen, die schon vor der Saison etwas zu verlieren hatten“, blickt er zurück, „daran hat sich doch nichts geändert.“

Der Fußball-Lehrer setzt auf die „mentale Stärke“ seiner Spieler, nannte exemplarisch Kapitän Pirmin Schwegler, aber auch den erst 21 Jahre alten Sebastian Rode. „Bisher sind die Jungs gut mit dem Druck zurechtgekommen“, sagt Veh. 35 000 Karten sind für das Spiel bereits verkauft. Der Rückhalt der eigenen Anhänger sei in Heim- wie Auswärtsspielen „großartig“, sagt der Trainer, „die Fans haben es verdient, dass wir aufsteigen.“

Eintracht: Nikolov - Jung, Anderson, Schildenfeld, Butscher - Rode, Schwegler, Meier, Köhler - Hoffer, Idrissou.

Ingolstadt: Özcan - Görlitz, Biliskov, Gunesch, Schäfer - Heller, Matip, Ikeng, Caiuby - Leitl, Schäffler

Rubriklistenbild: © dpa

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