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Einigkeit über Verstärkungen

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Sportdirektor Bruno Hübner (links) ist zuversichtlich, auch künftig mit Trainer Armin Veh in Frankfurt zu arbeiten.
Sportdirektor Bruno Hübner (links) ist zuversichtlich, auch künftig mit Trainer Armin Veh in Frankfurt zu arbeiten. © Schüler

Frankfurt - Keine verletzten Spieler, keine kranken Spieler, kein einziger Ausfall, auch kein Spieler auf Reisen - Eintracht Frankfurts Trainer Armin Veh kann seine Mannschaft optimal auf das Spitzenspiel am Samstagabend bei Borussia Dortmund vorbereiten.

Während die Dortmunder gestern Abend noch das schwere Champions-League-Auswärtsspiel bei Schachtjor Donezk bestreiten mussten, haben die Frankfurter wie meistens am Mittwoch im Spiel der Stammelf gegen die Reservisten taktische Abläufe geübt.

Wichtig wird sein, dass die Frankfurter wieder frischer und selbstbewusster auftreten. Im Training lief der Ball schon wieder flüssiger durch die Reihen. Die Stammelf hat übrigens 1:0 gewonnen, durch einen Tor von Sebastian Rode. Der ist leicht gehandicapt durch eine Schiene an der rechten Hand. Am Vortag hatte sich Rode bei einem eigentlich harmlosen Sturz den kleinen Finger gebrochen. „Das behindert mich nicht“, sagte er.

Spekulationen um die Zukunft von Veh und Rode

Derweil halten die Spekulationen um die Zukunft von Trainer Veh und der Spieler Rode und Sebastian Jung an. Sportdirektor Bruno Hübner sieht gute Aussichten die Mannschaft zusammenzuhalten. „Ich bin optimistisch, dass Sebi Jung und der Trainer bleiben“, sagte Hübner. Und Rode müsse den bis 2014 laufenden Vertrag auf jeden Fall erfüllen, daran gebe es nichts zu rütteln.

In den Gremien herrsche Einigkeit, dass darüber hinaus auch Investitionen getätigt werden müssten, um die Mannschaft zusätzlich zu verstärken. Gerade in diesen Tagen und Wochen freilich gibt es noch viele Unwägbarkeiten bei der kurzfristigen Finanzplanung. In vielen Feldern kann niemand seriös beziffern, ob und in welcher Höhe die Eintracht ihre Einnahmen steigern kann. Durch die aktuell so gut verlaufene Saison könnte neben der Erhöhung der Fernsehgelder, die sich durch den neuen Vertrag der Liga ergeben, auch noch mehr Geld durch die Verteilung der TV-Gelder in die Kassen fließen. Dies ist abhängig vom jeweiligen Tabellenplatz. Nur ein einziger Rang besser kann bis zu einer Million Euro einbringen.

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Zudem befindet sich die Eintracht in Gesprächen mit einem neuen Hauptsponsor, auch da sind die Bedingungen noch nicht endgültig ausgehandelt. Und schließlich weiß noch niemand genau, zu welcher Strafe die Frankfurter vom DFB-Sportgericht für die Ausschreitungen der Fans verurteilt werden. So wäre es ein großer Unterschied, ob die Eintracht „nur“ eine Geldstrafe von rund 250 000 Euro bezahlen muss oder doch mit einem „Geisterspiel“ belegt wird, was bis zu eine Million Euro kosten würde.

sp

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