Die Eintracht hat aber auch große Probleme mit ihren Zuschauern, dabei soll diesmal nicht die Rede sein von Ausschreitungen eines kleinen Teils der Fans, sondern von der Ungeduld eine großen Teils des Publikums, wenn es einmal nicht so läuft. So war Trainer Armin Veh, der normalerweise keine Gelegenheit auslässt, die Anhänger wegen ihrer Unterstützung zu loben, nach dem 1:1 gegen den FC Ingolstadt richtig sauer. „Nicht nachvollziehen“ könne er die Pfiffe, ärgerte sich Veh, „gerade jetzt, wo es um alles geht“ seien die Reaktionen nicht angemessen gewesen. „Zumal die Mannschaft alles gegeben hat“, wie Veh glaubt.
Alle äußeren Einflüsse ausschalten
Gerade in den nächsten Spielen müsse die Eintracht aber versuchen, alle äußeren Einflüsse auszuschalten, meint der ehemalige Freiburger, der wie sein Trainer überrascht war über die eher negative Stimmung in der Arena. „Jeder musste doch sehen, dass wir alle unbedingt wollten“, sagte er. Die Erklärung für die Unmutsäußerungen eines Teils der Zuschauer sei allerdings relativ einfach. Die Mannschaft habe die Messlatte mit den letzten Heimspielen sehr hoch gelegt, „weil wir da jedesmal gleich 3:0 geführt haben“.
Gegen einen so defensiv eingestellten Gegner wie den FC Ingolstadt hätten den Frankfurtern auch die Flanken des gesperrten Constant Djakpa richtig gut getan. Die Eintracht hat Einspruch eingelegt gegen das Urteil des DFB-Sportgerichtes und eine mündliche Verhandlung verlangt. Diese wird heute um 13 Uhr in der Zentrale des DFB in Frankfurt stattfinden.




















