Eintracht Frankfurt ist endgültig auf die Zielgerade zur Fußball-Bundesliga eingebogen. Nach zuvor zwei Spielen ohne Sieg bewahrte der Zweitligist am Samstag zu Hause gegen Erzgebirge Aue die Nerven und berauschte seine leicht verstimmten Anhänger mit einem souveränen 4:0 (2:0)-Sieg. „Kompliment, dass die Mannschaft diesem Druck mit einer solchen Leistung standgehalten hat. Das ist nicht selbstverständlich", lobte Trainer Armin Veh, der nach dem Remis gegen Ingolstadt noch unter der Woche über die Pfiffe von den Rängen und die überzogene Erwartungshaltung der Fans geklagt hatte.
„Die Atmosphäre im Stadion hat uns diesmal zum Sieg getragen. Das war wichtig, denn nach der englischen Woche waren wir etwas müde", sagte Veh. Gegen den Abstiegskandidaten Aue war seine Mannschaft den Ansprüchen der 46.600 Zuschauer wieder gerecht geworden. Der Aufstieg ist dem Tabellenzweiten, der nun acht Punkte vor der an diesem Montag in Dresden noch geforderten Fortuna aus Düsseldorf liegt, nur noch theoretisch zu nehmen.
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„Die Euphorie der Fans war richtig spürbar. Das war der Wahnsinn. Aber wir müssen uns bewusst sein, dass noch ein kleines Stückchen Arbeit vor uns liegt, bevor wir alle zusammen feiern können", sagte Kapitän Pirmin Schwegler nach einem gelungenen Nachmittag.
Auch Heribert Bruchhagen wollte sich noch nicht mit den Planungen für die Aufstiegsfeier beschäftigen. „Wo, wann und wie wir feiern werden, ist doch völlig egal. Das Sportliche muss im Vordergrund stehen. Daher können wir uns heute über einen schönen Erfolg freuen, aber mehr noch nicht", sagte der Vorstandsvorsitzende. Nach der nächsten Partie am kommenden Montag in Aachen könnte es bereits so weit sein mit dem Wiederaufstieg.
„Wir sind von 65 Punkten plus x ausgegangen. Die haben wir jetzt und müssen es daher nur noch perfekt machen", meinte Linksverteidiger Heiko Butscher, der für den für drei Spiele gesperrten Constant Djakpa aufgelaufen war. Dass die Eintracht in Aachen auch auf Kapitän Schwegler verzichten muss, war für Veh der einzige Wermutstropfen des Freudentages. „Mir wäre es lieb gewesen, wenn es so kurz vor dem Saisonende nicht mehr dazu gekommen wäre", sagte der Trainer über die fünfte Gelbe Karte seines Führungsspielers.







































