Nach dem vorzeitigen Aufstieg der Eintracht bereitet sich Frankfurt jetzt auf die Aufstiegsparty vor. Beim letzten Saisonheimspiel am Sonntag gegen 1860 München (13.30 Uhr) will der Verein es im Stadion noch einmal richtig krachen lassen. „Da freuen wir uns schon drauf. Das war schon lange so geplant, wir haben nur ungerne darüber gesprochen", sagte Eintracht-Vorstandschef Heribert Bruchhagen nach dem 3:0 gegen Alemannia Aachen.
Einen Auftritt der Mannschaft auf dem Rathausbalkon wird es deshalb voraussichtlich nicht geben. „Wir würden uns natürlich freuen, wenn die Eintracht in den Römer käme und wenn das gewünscht ist, steht der Kaisersaal innerhalb kürzester Zeit zur Verfügung", sagte ein Sprecher von Frankfurts Oberbürgermeisterin Petra Roth. Roth werde aber in jedem Fall auch an der Feier in der Commerzbank Arena teilnehmen. „Glückwunsch an das ganze Team und besonders an Armin Veh, der die Mannschaft zu diesem tollen Erfolg geführt hat", sagte die CDU-Politikerin.
Rheins Einschätzung teilten auch viele Eintracht-Anhänger, die das Spiel in den Kneipen der Main-Metropole verfolgt hatten. „Wir haben eigentlich nichts anderes erwartet", sagte ein Fan. „Alles andere wäre eine Enttäuschung gewesen." Noch am späten Abend fanden sich einige Anhänger spontan zu kleinen Autokorsos zusammen, andere waren singend durch die Stadt gezogen: „Nie mehr Zweite Liga!". Bei leichtem Nieselregen und wohl auch, weil mehr als 4000 Fans zum Auswärtsspiel nach Aachen gereist waren, blieb die ganz große Aufstiegsfeier in der Frankfurter Innenstadt jedoch aus. Das Spiel am Sonntag gegen 1860 München ist allerdings bereits ausverkauft.
dpa



















