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Eintracht Frankfurt verliert gegen Lausanne und glaubt nicht mehr an eine Verpflichtung von Helmes

„Diese Summen sind für uns nicht machbar“

Frankfurt (sp) Die Fans der Frankfurter Eintracht dürfen sich auf einen rauschenden Start ins neue Zweitligajahr am nächsten Sonntag gegen Eintracht Braunschweig freuen.

© A2

„Der kann halt kicken“, lobte Trainer Veh den eingewechselten Sonny Kittel.

Zumindest wenn die alte Theaterweisheit auch für den Fußball gilt, dass einer verpatzten Generalprobe eine gelungene Premiere folgt. Denn verpatzt haben die Frankfurter das erste und letzte ernsthafte Testspiel dieser Vorbereitung in jeder Hinsicht. Die Hessen unterlagen Lausanne Sports aus der Schweiz mit 0:1, zeigten dabei vor allem in der ersten Halbzeit eine ganz schlechte Leistung und brachten es nach dem Wechsel fertig, gegen biedere Gäste trotz vieler Möglichkeiten nicht einmal den Ausgleich zu erzielen. „Die erste Halbzeit war richtig schwach“, sagte Trainer Armin Veh, „wir haben uns nicht genug bewegt, das war alles viel zu wenig. Wenn wir so ins Spiel gehen, schlagen wir gar keinen. “.

Dazu hatte auch eine Aufstellung beigetragen, die Veh nächste Woche ganz sicher nicht wählen wird. Keinen einzigen gelernten Stürmer hatte er aufgeboten, fast so, als wolle er zeigen, wo die Hauptprobleme der Mannschaft liegen. Dafür sechs Mittelfeldspieler. In der Spitze sollten Alexander Meier und etwas dahinter Benjamin Köhler für Torgefahr sorgen. Was natürlich nicht klappte. In der Pause korrigierte Veh System und Personal, brachte mit Erwin Hoffer und Rob Friend zwei Angreifer. Aber bis auf zwei Pfostentreffer sprang nichts heraus. Bis Dienstagnacht hat die Frankfurter Eintracht noch Zeit, einen neuen Stürmer zu finden. Nachdem die Verhandlungen um den ehemaligen Nationalspieler Patrick Helmes vom VfL Wolfsburg zuletzt ins Stocken geraten sind, rechnet Trainer Armin Veh nicht mehr mit seinem Wunschkandidaten. „Wahrscheinlich wird es nicht klappen“, sagte Veh. „Was da an Summen aufgerufen wird, ist für uns nicht machbar“, sagt Veh, „der Verein versucht alles, aber es gibt Grenzen.“

„Wenn Idrissou rechtzeitig zurückkommt, ist es nicht dramatisch“, sagt Veh, „aber wenn er nicht bald zurückkehrt, haben wir ein echtes Problem“. Doch niemand weiß, wann der Kameruner, der kurz vor Weihnachten am Knöchel operiert worden ist, zurückkehren kann.

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