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Eintracht hofft auf Lakics Rückkehr

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Kann er gegen Gladbach wieder auflaufen? Srdjan Lakic. © dpa

Frankfurt - Der Hoffnungsträger hat die Fußballschuhe wieder angezogen. Srdjan Lakic stand gestern beim ersten Training der Frankfurter Eintracht in dieser Woche auf dem Platz.

Noch war der Stürmer nicht mitten drin, aber nach einwöchiger Verletzungspause wieder dabei. Er hat Lauftraining absolviert, auch schon ein paar Bälle getreten. „Es geht ganz gut“, sagte der zuletzt am Rücken verletzte Spieler. „Es sieht ganz gut aus“, sagte Trainer Armin Veh, der den Kroaten am Freitagabend gegen Borussia Mönchengladbach gerne einsetzen würde. Auch wenn ihn die Torlosigkeit in den letzten drei Partien „nicht ansatzweise beunruhigt.“

Und doch weiß Veh, dass mit einem echten Stürmer die Mannschaft erfolgreicher, weil druckvoller spielen kann und damit die Chancen auf einen Sieg steigen. Lakic ist im Grunde der einzige Kandidat im Kader, der die Mindestvoraussetzungen eines Angreifers in der Erstklassigkeit erfüllt. Und er hat beim 2:0-Sieg in Hamburg auch die letzten beiden Treffer für die Eintracht erzielt.

Olivier Occean hat sich beim 0:0 in Freiburg mit einer schlechten Leistung selbst disqualifiziert, Stefan Aigner und Karim Matmour sind nur Notlösungen, sie passen besser auf die Außenbahnen. Der beste Torschütze der Frankfurter, Alexander Meier, hat seinen elf Treffern aus der Vorrunde im neuen Jahr bisher erst einen hinzugefügt. „Das liegt nicht an Alex, sondern an der ganzen Mannschaft“, sagt Veh, „wir spielen einfach nicht ganz so viele Chancen heraus.“

Dafür lässt die Eintracht aber auch nicht mehr so viele Chancen des Gegners zu. Gerade die Abwehrzentrale mit Carlos Zambrano und Bamba Anderson habe sich auf hohem Niveau stabilisiert. Der Peruaner Zambrano, im Sommer für 1,2 Millionen Euro vom FC St. Pauli gekommen, sei das „größte Schnäppchen“, das die Eintracht vor der Saison gemacht habe, „er könnte in jeder europäischen Spitzenmannschaft spielen“.

Eintracht Frankfurt: Zeugnis gegen Freiburg

Ein Offensivproblem also, nachdem die Abwehrschwächen aus der Vorrunde ausgemerzt sind? Der Trainer verweist auf die Gegner, mit denen es die Eintracht zuletzt zu tun hatte. „Wir haben in Leverkusen, in Hamburg, in Dortmund und in Freiburg gespielt, das sind nicht die allerschlechtesten.“ Mit den erreichten acht Punkten aus den ersten sechs Spielen der Rückrunde sei er ebenso zufrieden wie mit dem vierten Tabellenplatz. Neben der eigenen dünnen Besetzung im Angriff seien die defensiveren Einstellungen der gegnerischen Mannschaften ein wichtiger Grund für die aktuellen Angriffsschwierigkeiten. Viele Gegner seien gegen die Eintracht „vorsichtiger“ geworden, würden sich „weit zurückziehen“. Veh: „Wir haben unsere Jungfräulichkeit verloren.“ Die Eintracht wird von den anderen Klubs als echte Konkurrenz im Kampf um die internationalen Plätze angesehen.

sp

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