Frankfurt - Dritter gegen Viertletzter, der Aufstiegsanwärter gegen den Abstiegskandidaten, die „große“ Eintracht gegen den „kleinen“ FSV - das müsste beim 174.

© Roskaritz
In Top-Form: Eintracht-Kapitän Alex Meier (links) gegen Adam Bodzek (Düsseldorf).
Frankfurter Derby (bisherige Bilanz: 83 Siege Eintracht, 44 Siege FSV, 46 Unentschieden) heute Mittag (13 Uhr) eine klare Sache werden. Doch wie groß sind die Unterschiede wirklich? Unser Mitarbeiter Peppi Schmitt hat die Spieler verglichen. Der „Eins-zu-Eins-Vergleich“ ist mit 10:4 klar zugunsten der Eintracht ausgefallen.
Oka Nikolov (37): Ihn kann nichts aus der Ruhe bringen. Stark auf der Linie, sicher beim Mitspielen. Manchmal ein paar Schwierigkeiten bei Weitschüssen und Flanken.
Patric Klandt (29): Reaktionsschnell und beweglich. In beiden Rückrunden-Spielen mit folgenschweren Patzern.
Wertung: Punkt Eintracht
Sebastian Jung (21): Eigengewächs mit bemerkenswerter Karriere. Nach einem Durchhänger zu Beginn der Saison zuletzt wieder in guter Form. Vor allem die Flanken sind besser geworden.
Alexander Huber (26): Hat den unter Ex-Trainer Boysen verlorenen Stammplatz bei Möhlmann wieder zurückgeholt. Solide Technik, aber nach vorne wenig effektiv.
Wertung: Punkt Eintracht
Heiko Butscher (31 ): Der Zugang hat alle Erwartungen erfüllt. Gutes Zweikampfverhalten, kopfballstark, sicher im Passspiel, sofort Führungspersönlichkeit.
Nils Texeira (21): Stand nach schwacher Vorrunde wieder in der Anfangself und hat das Vertrauen gerechtfertigt. Technisch beschlagen, aber im Spiel nach vorne limitiert.
Wertung: Punkt Eintracht
Bamba Anderson (24): Nach Knieoperation noch nicht in Bestform. Braucht kaum Fouls, um Zweikämpfe zu gewinnen, gute Technik, gutes Auge, aber wenig gefährlich, wenn er nach vorne geht.
Björn Schlicke (30): Der Kopf des FSV. Lautstarker Dirigent, stark im Zweikampf, gut beim Kopfball. Nicht der schnellste Spieler, aber der cleverste.
Wertung: Punkt für beide
Gordon Schildenfeld (26): Nach durchwachsener Vorrunde zuletzt in Bestform. In den ersten beiden Spielen des Jahres nahezu fehlerlos. Manchmal zu langsam.
Gledson (32): Überragender Kopfballspieler, guter Zweikämpfer. Oft ungenau bei seinen Abspielen, immer für einen Patzer gut.
Wertung: Punkt für beide
Samil Cinaz (25): Geschickter Zweikämpfer, gute Absicherung nach hinten, wenig Impulse nach vorne.
Wertung: Punkt Eintracht
Matthias Lehmann (28): Als Vertreter von Schwegler zuletzt solide, noch immer wartet er auf sein erstes Tor.
Marc Heitmeier (26): Der Abräumer genießt das Vertrauen des Trainers. In der Defensive solide, in der Offensive harmlos. Kopfballstark.
Wertung: Punkt für beide
Karim Matmour (26): Guter Techniker, fleißig auch in der Rückwärtsbewegung. Hat drei wichtige Tore erzielt.
Chadli Amri (27): Pfeilschnell, mutig, selbstbewusst. Der Zugang sorgt für deutlich mehr Qualität im Angriffsspiel.
Wertung: Punkt für FSV
Benjamin Köhler (31): Wie immer zu Beginn einer Serie, ist er wieder in Form. Gegen Braunschweig Vorbereiter, gegen Düsseldorf Torschütze. Tritt viele Standards, aber nicht immer gut.
Marcel Gaus (22): Macht viel Druck über links, seine Dribblings sind gefürchtet. Die direkte Torgefahr geht ihm ein wenig ab.
Wertung: Punkt für Eintracht
Alexander Meier (29): Der beste Torschütze und zuletzt auch der beste Spieler. Der Kapitän ist in Topform.
Jutae Yun (21): Die Überraschung. Hat den neuen Trainer in der Vorbereitung überzeugt und das Vertrauen danach gerechtfertigt.
Wertung: Punkt für Eintracht
Mohamadou Idrissou (31): Vielleicht der beste Stürmer der Liga, aber nach zwei Kurzeinsätzen noch nicht in Bestform. Körperlich robust, kopfballstark, selbstbewusst.
Ilian Micanski (26): Beweglich, geschickt am Ball, eine Bereicherung für den zuvor harmlosen Angriff. Gleich zwei Tore im ersten Spiel.
Wertung: Punkt für Eintracht



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