Frankfurt (sp) - Beim ersten Training hat Martin Amedick in der Innenverteidigung gemeinsam mit Gordon Schildenfeld gespielt, Heiko Butscher wurde als linker Verteidiger aufgeboten.
So könnte das aussehen am Sonntag im Heimspiel der Frankfurter Eintracht gegen Eintracht Braunschweig. „Martin wird nicht viel Zeit brauchen, um sich an unser Spiel zu gewöhnen“, sagt Trainer Armin Veh. Veh und Sportchef Bruno Hübner haben bei der offiziellen Vorstellung des nach Butscher und Mohammed Abu dritten Neuzugangs alles versucht, um Bedenken zu zerstreuen. „Viele sagen, die sind total bescheuert, weil sie jetzt fünf Innenverteidiger haben“, gibt Veh zu, „aber wir haben Spieler gesucht, die die Mannschaft führen können. “ Sowohl Butscher als auch Amedick könnten diese Rollen ausfüllen.
Der Transfer des 29 Jahre alten Innenverteidigers aus Kaiserslautern sei ein „Vorgriff auf die nächste Saison“, sagte Hübner. Auf Amedick und Butscher setzt die Eintracht beim Neuaufbau einer Mannschaft, die auch in der Erstklassigkeit konkurrenzfähig sein soll. „In diesem Bereich haben wir jetzt Ruhe und Stabilität über den Sommer hinaus“, glaubt Veh.
Für zweieinhalb Jahre hat Amedick unterschrieben, zumindest die kurzfristigen Ziele sind klar abgesteckt. Der Abstieg, er nennt ihn „den Unfall aus dem letzten Jahr“, müsse wettgemacht werden. Mit Eintracht Braunschweig aus der dritten Liga und dem 1.FC Kaiserslautern aus der zweiten Liga hat er schon Aufstiege geschafft. „Das Aufstiegs-Gen steckt also in mir“, sagt er. Auf all seinen Stationen habe er gezeigt, dass er Führungsaufgaben übernehmen könne.
Stürmer Mohamadou Idrissou hat das erste Training nach seiner Knöcheloperation vom Mittwoch gut überstanden und auch gestern das volle Programm absolviert. Er steht somit schon früher als erwartet wieder zur Verfügung, wird beim Auftakt am Sonntag gegen Eintracht Braunschweig, für den bereits 35.000 Karten verkauft sind, aller Voraussicht nach bereits auf der Einwechselbank sitzen.
Rubriklistenbild: © Storch


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