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Eintracht spielt „richtig gut“, verliert aber 1:2

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Von: Peppi Schmitt

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Neuzugang Luc Castaignos (links) im Zweikampf mit dem Heidenheimer Norman Theuerkauf.
Neuzugang Luc Castaignos (links) im Zweikampf mit dem Heidenheimer Norman Theuerkauf. © Hübner

Windischgarsten - Die Frankfurter Eintracht hat den ersten ernsthaften Test der neuen Saison zwar mit 1:2 gegen den Zweitligisten 1. FC Heidenheim verloren, aber Trainer Armin Veh war positiv überrascht, „wie weit wir schon sind. Wir haben gute Kombinationen gezeigt, nichts zugelassen und richtig gut gespielt.“

Aber das galt nur für die erste Halbzeit, als Veh seine aktuell vermeintlich beste Elf aufgeboten hatte, nach der Pause gab es auf beiden Seiten eine regelrechte Wechselorgie. Durch die Wechsel habe die Eintracht später „das Niveau nicht mehr halten können“. Aus der 1:0-Führung von Luc Castaignos wurde eine 1:2-Niederlage. Von Heidenheim aus ging es direkt weiter ins zweite Trainingslager im oberösterreichischen Windischgarsten. In Heidenheim harmonierte Haris Seferovic beim ersten gemeinsamen Auftritt gut mit Neuzugang Luc Castaignos. Der Schweizer und der Holländer bildeten eine Doppelspitze, nicht direkt nebeneinander, sondern leicht versetzt. Einer von beiden zog sich meist etwas zurück. „Das hat schon ganz gut geklappt“, sagte der Trainer.

„Richtig bitter“ sei es gewesen, zwei Gegentore nach Standards hinnehmen zu müssen, ärgerte sich Torwart Heinz Lindner nach seiner ersten halbwegs ernsthaften Aufgabe im Eintracht-Trikot. „Ich hatte ein richtig gutes Gefühl“, sagte der 25 Jahre alte österreichische Nationaltorhüter, „bis zur 60. Minute haben wir gut gespielt und nicht viel zugelassen.“ Dann kamen die Treffer von Feick. Bei beiden war er unbedrängt. „Die Tore waren nicht das Ding von Heinz“, kommentierte Trainer Veh, „ich kann ihn gar nicht richtig bewerten, weil er sonst nichts drauf gekriegt hat“. Wann denn der Konkurrent von Lindner, also ein neuer Torwart, verpflichtet wird, ist noch immer nicht abzusehen. Der Italiener Francesco Bardi von Chievo Verona, in der Gerüchteküche gehandelt, wird es nicht, das schloss Manager Bruno Hübner aus.

Das Experiment mit Makoto Hasebe als rechter Verteidiger war sehr erfolgreich. „Er hat klasse gespielt, war ballsicher und ist in der Defensive gut eingelaufen“, lobte der Trainer den japanischen Nationalspieler. Zumindest bis zur Rückkehr von Timothy Chandler vom Gold-Cup könnte Hasebe auf rechts aushelfen. Ein starkes Spiel hatte Bastian Oczipka gezeigt, der neben Alexander Meier und Stefan Aigner einer der Favoriten aufs Kapitänsamt ist.

sp

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