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Eintracht Frankfurt bemüht sich vergeblich um den Stürmer

Eintracht verliert Kampf um Helmes

Frankfurt - Die Frankfurter Eintracht hat auch gestern noch einmal alles versucht, doch am Ende waren alle Bemühungen um Wunschspieler Patrick Helmes vergeblich. Der Transfer scheiterte an den finanziellen Forderungen des VfL Wolfsburg. Von Peppi Schmitt

© Harder

Im Oktober vergangenen Jahres spielten Martin Amedick (links) und Mohamadou Idrissou im DFB-Pokal noch gegeneinander. Künftig werden beide zusammen für Eitnracht Frankfurt in der 2. Bundesliga auflaufen.

Eintracht-Trainer Armin Veh muss also im zweiten Saisonteil ohne neuen Stürmer auskommen. Dafür kann er auf einen weiteren Abwehrspieler bauen: Vom 1. FC Kaiserslautern kommt Martin Amedick. Im Gegenzug verlässt Verteidiger Georgios Tzavellas die Eintracht und wechselt zum AS Monaco. Zudem haben die Frankfurter die Verpflichtung des bereits vor Wochen als Neuzugang vermeldeten Mittelfeldspielers Mohammed Abu (Manchester City II) scheinbar erst jetzt perfekt gemacht.

Man habe bis zum Ende des Transferperiode im Rahmen seiner finanziellen Möglichkeiten „alles versucht“, um Helmes zu verpflichten. „Doch aufgrund unterschiedlicher Vorstellungen konnte dieser Wechsel nicht realisiert werden“, sagte Sportdirektor Bruno Hübner. Eine Alternative habe die Eintracht nicht verfolgt, „weil die sportliche Leitung von der Qualität innerhalb des Kaders überzeugt ist“.

„Neue Herausforderung, auf die ich mich sehr freue“

Der Spielerpoker ist also ganz anders gelaufen, als gewünscht. Geholt werden sollte ein Stürmer, gekommen ist ein weiterer Abwehrspieler. Veh muss in der Rückrunde nach dem Verkauf von Theofanis Gekas in die Türkei sogar mit einem Angreifer weniger auskommen und zudem hoffen, dass der verletzte Mo Idrissou schnell fit wird. Schief gegangen ist auch der Versuch, Habib Bellaid abzugeben. Der französische Abwehrspieler hat keinen neuen Verein gefunden. Dafür kommt in Martin Amedick etwas überraschend ein weiterer Verteidiger. Der 28-Jährige hat die medizinische Untersuchung erfolgreich absolviert und einen Vertrag bis 2014 unterschrieben, der sowohl für die 2. als auch für die 1. Liga gültig ist. Über die Höhe der Ablösesumme wurde Stillschweigen vereinbart.

Amedick hat für Kaiserslautern und Borussia Dortmund 74 Erstligaspiele absolviert, dazu für die Pfälzer noch 93 Zweitligaspiele. Diese Saison wurde er 14 Mal eingesetzt, davon 13 Mal über 90 Minuten. Auch im Pokalspiel in Frankfurt kam Amedick 120 Minuten zum Einsatz. „Wir freuen uns, dass wir mit Martin noch einen weiteren Abwehrspieler hinzugewinnen konnten“, sagte Hübner.

Der Spieler sprach von einer „neuen Herausforderung, auf die ich mich sehr freue.“ Da Bellaid keinen neuen Arbeitgeber gefunden hat, stehen im Kader nun mit den Zugängen Butscher und Amedick sowie Bamba Anderson, Gordon Schildenfeld und Bellaid fünf Innenverteidiger.

Am Nachmittag war bereits klar, dass Georgios Tzavellas den Verein verlassen wird. Der 24-jährige Grieche wurde an den französischen Zweitligisten AS Monaco ausgeliehen, der sich zudem eine Kaufoption gesichert hat.

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