Eintracht-Trainer Skibbe sieht sein Team nach dem 3:2 in Dortmund auf Augenhöhe mit Bremen, Hoffenheim und Mainz

„Gut, dominant, mutig - das war einfach klasse“

009.02.10|Eintracht|2 KommentareFacebook
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Frankfurt ‐ 3:2 in Dortmund nach überzeugender Leistung. Platz sieben in der Fußball-Bundesliga. Eintracht Frankfurt darf vom Europacup träumen. Trainer Michael Skibbe verbietet das nicht. Von Peppi Schmitt

dpa

© dpa

Michael Skibbe.

Michael Skibbe, war der 3:2-Sieg in Dortmund das beste Saisonspiel ihrer Mannschaft?

Ja, ich denke schon. Es war eine tolle Leistung, ich bin unglaublich zufrieden, das war gut, dominant, mutig, das war einfach nur klasse.

Und das quasi mit dem letzten Aufgebot. Auf der Bank hatten sie ja kaum noch Alternativen. Haben sie deshalb erst in der Nachspielzeit gewechselt?

Ich habe deshalb nicht gewechselt, weil alle gut gespielt haben.

Die Eintracht hat schon viele Jahre keinen deutschen Nationalspieler mehr gehabt. Nun spielt Patrick Ochs seit Wochen in toller Form...

Wenn er stabil weiterspielt, kann er sicher hoffen. Der Bundestrainer verschließt ja nicht die Augen, wenn einer permanent gut spielt. Patrick spielt jetzt in einer anderen Rolle, das ist eine neue Entwicklung. Obwohl er viele Jahre Verteidiger gespielt hat, hat er seine ganz großen Stärken ja nicht unbedingt in der Abwehrarbeit. Jetzt gilt es für ihn, auf der neuen Position einfach weiter gute Leistungen zu bringen.

Vor allem spielerisch ist eine stetige Steigerung der ganzen Mannschaft festzustellen. Hilft es also wirklich weiter, wenn Tag für Tag beim Training Passspiel geübt wird?

Das ist in allen Sportarten so. Golfspieler oder Tennisspieler müssen auch immer wieder ihre Schläge üben. Nur so werden sie besser. Das ist bei Fußballern auch so. Nur wenn man täglich übt, kann man sich verbessern. Was man tausendmal macht, macht man besser.

Die Eintracht ist punktgleich mit dem Tabellensechsten Werder Bremen. Dieser sechste Platz könnte unter gewissen Umständen zum Einzug in die Europa-League reichen.

Ich befürchte, dass der VfB Stuttgart zu stark ist und von hinten durchstartet. Das haben sie letzte Saison geschafft. Und es sieht so aus, als könnten sie es diesmal wieder schaffen. Die anderen Mannschaften in unserer Nähe, also Bremen oder Hoffenheim und Mainz, haben auch viele Höhen und Tiefen. Da können wir mithalten, aber beim VfB habe ich Bedenken.

Ihr Vertrag in Frankfurt läuft bis zum Sommer 2011. Nun halten sich Gerüchte, dass nach den jüngsten Auseinandersetzungen mit ihrem Chef Heribert Bruchhagen bereits eine Vereinbarung getroffen worden sein soll, sich zum Saisonende vorzeitig zu trennen. Was ist da dran?

Nichts, diese Vereinbarung gibt es nicht. Das können sie getrost vergessen.

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