Frankfurt (sp) - So langsam hat man bei der Frankfurter Eintracht das Spiel in Düsseldorf mit all seinen Begleiterscheinungen abgehakt und versucht den Fokus auf das nächste Spiel zu legen. Auch das wird kein „normales“ Zweitligaspiel.

© Hübner
Primin Schwegler gestern im Tr aining unter Beobachtung von Reha-Trainer Michael Fabacher.
Am Samstag findet das zweite Frankfurter Derby zwischen der Eintracht und dem FSV statt. „Willig, bissig und trotzig“ müsse man nun gegen den FSV antreten, sagt Heiko Butscher, „wir haben gut gespielt in Düsseldorf und das wollen wir mitnehmen ins Derby.“
Seit gestern sind auch die mentalen Nachwirkungen überwunden. „Düsseldorf ist vorbei, kein Thema mehr“, sagt Trainer Armin Veh. Die Bedeutung des innerstädtischen Duells ist allen Eintracht-Profis bewusst. Patzer darf sich im engen Aufstiegskampf eigentlich keine der fünf beteiligten Mannschaft mehr leisten.
Ob das dann schon reicht, um beim Derby am Samstag dabeisein zu können, sei offen. „Wäre es das entscheidende Spiel, würde ich auf die Zähne beißen“, sagt er. Das Spiel ist zwar wichtig, aber sicher noch nicht entscheidend im Aufstiegskampf. Und so tendiert Schwegler dazu, es langsam angehen zu lassen und kein Risiko einzugehen.
Der Trainer sieht es ganz ähnlich, will allerdings nicht ausschließen, dass er seinen Führungsspieler auf die Bank setzt. „Im Notfall könnte er wohl spielen“, sagt Veh. Vor dem Anpfiff gibt es ganz sicher diesen Notfall nicht, aber was während der 90 Minuten passiert, weiß niemand vorherzusehen.
Die Rückkehr Schweglers wäre ein „Luxusproblem“, im übrigen halten sich die personellen Sorgen in engen Grenzen. Der zweite Torwart Thomas Kessler hat nach seiner Knöchelverletzung ebenso wieder mit Lauftraining begonnen wie Neuzugang Martin Amedick, der mit einer Muskelverletzung zu kämpfen hat.



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