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Eintracht-Kapitän Pirmin Schwegler Option gegen den FSV

Das gute Spiel ins Derby mitnehmen

Frankfurt (sp) - So langsam hat man bei der Frankfurter Eintracht das Spiel in Düsseldorf mit all seinen Begleiterscheinungen abgehakt und versucht den Fokus auf das nächste Spiel zu legen. Auch das wird kein „normales“ Zweitligaspiel.

Primin Schwegler gestern im Training unter Beobachtung von Reha-Trainer Michael Fabacher.

© Hübner

Primin Schwegler gestern im Tr aining unter Beobachtung von Reha-Trainer Michael Fabacher.

Am Samstag findet das zweite Frankfurter Derby zwischen der Eintracht und dem FSV statt. „Willig, bissig und trotzig“ müsse man nun gegen den FSV antreten, sagt Heiko Butscher, „wir haben gut gespielt in Düsseldorf und das wollen wir mitnehmen ins Derby.“

Seit gestern sind auch die mentalen Nachwirkungen überwunden. „Düsseldorf ist vorbei, kein Thema mehr“, sagt Trainer Armin Veh. Die Bedeutung des innerstädtischen Duells ist allen Eintracht-Profis bewusst. Patzer darf sich im engen Aufstiegskampf eigentlich keine der fünf beteiligten Mannschaft mehr leisten.

Rückkehr des Kapitäns könnte jetzt schnell gehen

Dabei hofft Trainer Veh auf die Rückkehr seines Kapitäns. Am 16. Januar hatte sich Pirmin Schwegler im Trainingslager in Katar den großen linken Zeh gebrochen. Fast auf den Tag genau einen Monat später hat der Schweizer gestern zum ersten Mal wieder gemeinsam mit den Kollegen auf dem Rasen trainiert. Noch hat es nur zu einer Laufeinheit rund um den Platz gereicht, doch die Rückkehr ins Team könnte nun ganz schnell gehen. „Es geht Tag für Tag besser“, sagte Schwegler, „ich liege vor dem Plan.“ Lediglich ein Tapeverband schützt den lädierten Zeh. Die endgültige Heilung werde sicher noch ein paar Tage dauern, glaubt er, dennoch will Schwegler noch in dieser Woche wieder gegen den Ball treten.

Ob das dann schon reicht, um beim Derby am Samstag dabeisein zu können, sei offen. „Wäre es das entscheidende Spiel, würde ich auf die Zähne beißen“, sagt er. Das Spiel ist zwar wichtig, aber sicher noch nicht entscheidend im Aufstiegskampf. Und so tendiert Schwegler dazu, es langsam angehen zu lassen und kein Risiko einzugehen.

Personelle Sorgen halten sich in engen Grenzen

Der Trainer sieht es ganz ähnlich, will allerdings nicht ausschließen, dass er seinen Führungsspieler auf die Bank setzt. „Im Notfall könnte er wohl spielen“, sagt Veh. Vor dem Anpfiff gibt es ganz sicher diesen Notfall nicht, aber was während der 90 Minuten passiert, weiß niemand vorherzusehen.

Die Rückkehr Schweglers wäre ein „Luxusproblem“, im übrigen halten sich die personellen Sorgen in engen Grenzen. Der zweite Torwart Thomas Kessler hat nach seiner Knöchelverletzung ebenso wieder mit Lauftraining begonnen wie Neuzugang Martin Amedick, der mit einer Muskelverletzung zu kämpfen hat.

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