„Ein klares Bekenntnis zur Eintracht wäre gut“, hat Möller gesagt, „er ist der Vorreiter, deshalb wäre es wichtig, wenn er voran gehen würde. “ Veh hat seit Saisonbeginn immer wieder erklärt, dass er erst nach dem feststehenden Aufstieg über eine Vertragsverlängerung verhandeln will. „Und daran hat sich nichts geändert“, sagte er gestern, „wir sind nach wie vor nicht aufgestiegen.“ Bei einem Verbleib in der 2. Liga würde er definitiv nicht mehr zur Verfügung stehen. Der Eintracht-Coach sieht zwar durchaus die gute Ausgangsposition seiner Mannschaft, „aber es ist überhaupt noch nichts entschieden.“ Gerade als Trainer will er keine falschen Signale senden.
Eintracht muss Veh Perspektiven aufzeigen
Es ist zu vermuten, dass es dem 51 Jahre alten gebürtigen Augsburger Veh, der in der Bundesliga schon den VfB Stuttgart, den VfL Wolfsburg und den Hamburger SV trainierte, schon in erster Linie darum geht, nach einem Aufstieg nicht von vornherein nur gegen den Abstieg spielen zu müssen. Will die Eintracht den Trainer behalten, wird sie ihm Perspektiven aufzeigen müssen, kurz- und mittelfristige. Eine durchaus schwierige Aufgabe bei einem engen Finanzetat, der deutliche Kürzungen vorsieht und gegenüber dem letzten Erstligajahr 2010/2011 von knapp 30 Millionen Euro auf 24 Millionen Euro sinken würde. Sportchef Bruno Hübner, dem großes Verhandlungsgeschick nachgesagt wird, will sich davon nicht entmutigen lassen. Man werde Veh Perspektiven aufzeigen, sagte er, „weil er die optimale Besetzung für den Fall des Aufstiegs wäre.“
Heute Abend tritt die Eintracht zu einem Freundschaftsspiel beim FC Wiesbaden-Bierstadt (18 Uhr, Helmut-Schön-Sportanlage) an.



















