Frankfurt (sp) ‐ Am 9. November wurde Ioannis Amanatidis wegen eines Knorpelschadens im rechten Knie zum zweiten Mal operiert. Seit gestern trainiert der ehemalige Kapitän der Eintracht wieder in Frankfurt. Unser Mitarbeiter Peppi Schmitt sprach mit Amanatidis über ein Comeback, über die Eintracht und die WM.

© op-online
Ioannis Amanatidis
Ioannis Amanatidis, wie geht es Ihnen nach einer halben Saison Verletzungspause?
Ich mache Fortschritte, so weit ist alles Okay. Ich mache Krafttraining und bin auch ein bisschen gelaufen. Die Arbeit in Donaustauf liegt hinter mir, jetzt bin ich wieder in Frankfurt. Ab Dienstag arbeite ich mit unserem Reha-Trainer Michael Fabacher.
Gibt es einen Zeitplan für die Rückkehr?
Nein, ich setze mich nicht unter Druck und ich lasse mich nicht unter Druck setzen. Ich werde mich leiten lassen von meinem Gefühl und von den Reaktionen des Knies.
Haben Sie Angst, Ihre Karriere vielleicht beenden zu müssen?
Denken Sie an die Weltmeisterschaft im Sommer, für die Ihre Nationalmannschaft aus Griechenland qualifiziert ist?
Nein, da mache ich mir gar keine Gedanken. Wenn ich bei der Eintracht frühzeitig wieder mit der Mannschaft trainieren kann, könnte es ein Thema werden. Wenn nicht, dann nicht.
Was sagen Sie zu den Leistungen der Mannschaft?
Ich gehöre nicht zu jenen, die Hurra schreien, wenn wir ein paar Spiele gewinnen, ich lasse mich von Ergebnissen nicht täuschen. Die Leistungen waren ganz gut, zum Beispiel in Dortmund, aber doch nicht so gut, dass wir als Eintracht vom Europacup hätten träumen können. Viele lassen sich blenden, ich nicht.
Trotzdem ist ein Fortschritt zu erkennen.
Ja, vor allem ist wichtig, dass wir frühzeitig nichts mit dem Abstieg zu tun haben.



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