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So sieht Skibbe Eintracht-Chance in Berlin

„Lange Zeit das 0:0 halten“

025.11.09|Eintracht|Eintracht|7
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Artikel: „Lange Zeit das 0:0 halten“

Frankfurt (sp) ‐ Aleksandar Vasoski bleibt der große Pechvogel der Frankfurter Eintracht. Mit der Rückkehr in die Stammformation zu Beginn der Saison schien die Leidenszeit des 30 Jahre alten Abwehrspielers beendet, doch längst hat das Verletzungspech Vasoski wieder eingeholt.

Wieder verletzt: Aleksandar Vasoski.

© Hübner

Wieder verletzt: Aleksandar Vasoski.

Wegen eines Rippenbruchs hatte er nach dem Pokalspiel gegen Alemannia Aachen seinen Platz im Team wieder verloren, dies aber nur als vorübergehend betrachtet. In Leverkusen hatte der mazedonische Nationalspieler vor drei Wochen ein überraschendes Comeback gegeben. Doch nun ist er wieder verletzt. Das im Frühjahr wegen eines Knorpelschadens operierte Knie bereitet wieder Probleme, zumindest ein, zwei Wochen wird er pausieren müssen.

Was in diesem Fall sogar eine gute Nachricht ist, denn Trainer Michael Skibbe hatte sogar eine weitere Operation bei Vasoski befürchtet.

Trainer wird Deckung wahrscheinlich umstellen

Vasis Ausfall ist schade, weil er sehr gut mit Marco Russ harmoniert hat“, sagt Skibbe. „Aber wir haben im Abwehrzentrum genügend Alternativen“. Zum Spiel am Samstag bei Hertha BSC Berlin wird der Trainer seine Deckung wahrscheinlich wieder umstellen. Seit einigen Wochen fehlt in der Innenverteidigung die Konstanz, zum einen wegen Verletzungsausfällen von Vasoski und Chris, zum anderen aber auch wegen Formschwächen von Russ oder Maik Franz.

Das Ziel für das Spiel in der Hauptstadt hat Skibbe ohne Umschweife genannt. „Wir wollen dort drei Punkte holen“, hat er gesagt, „wir wollen ausnutzen, dass auf der Hertha ein immenser Druck liegt.“ Die Berliner müssten unbedingt siegen, um überhaupt noch eine Chance auf den Klassenerhalt zu haben, für die Eintracht gehe es darum, „sich im Mittelfeld festzusetzen“.

Skibbe hofft, dass die Zeit für seine Mannschaft spielen wird. „Je länger wir das 0:0 halten, desto größer werden unsere Chancen“, glaubt er.

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