Das Führungstor des Frankfurter Angreifers in der 28. Minute war ein Kunstwerk. Nach einem weiten Schlag von Gordon Schildenfeld hatte er den Ball in der Luft angenommen, sich um den Gegner gedreht und dann eiskalt vollendet. Es war schon der 17. Saisontreffer des offensiven Mittelfeldspielers, der damit in der Torjägerliste gleichgezogen hat mit dem Fürther Occean und Paderborns Proschwitz.
Es war aber noch nicht der Höhepunkt seines Schaffens an diesem Mittag. Eine gute Viertelstunde später bereitete Meier mit einem Traumpass auf Kittel den zweiten Treffer und damit schon die Entscheidung vor. Meier hatte den Ball ohne Sichtkontakt über den eigenen Rücken und den Gegner gehoben, Kittel halbhoch eingeschossen. „Solche Tore sieht man auch in der Bundesliga nicht oft“, war Sportchef Hübner total begeistert. Sebastian Jungs 3:0 nach Pass von Sebastian Rode und Benny Köhlers in den Winkel gezwirbelter Freistoß zum 4:0 gehörten auch zu den Treffern der Marke „außergewöhnlich“.
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Es vergeht kaum eine Trainingseinheit, in der Meier nicht nach dem offiziellen Ende noch ein paar Minuten dranhängt, um Schüsse, Flanken oder Dribblings zu üben. „Federer ist der beste Tennisspieler der Welt und übt auch weiter täglich die Vorhand“, ist Meiers einfache Erklärung für seinen Fleiß. Es sei nun wirklich nichts Besonderes, wenn man weiter am eigenen Handwerk übe, sagt er, „das gibt Sicherheit“.
Gut für die Eintracht, dass der 29 Jahre alte Musterprofi noch bis 2014 unter Vertrag steht.







































