Frankfurt (sp/dpa) - Armin Veh war aufgebracht - und das hatte mit einem seiner Spieler zu tun, der beim 2:1-Heimsieg überhaupt nicht zum Einsatz gekommen war: Sonny Kittel.

© Storch
Zum Zuschauen verdammt: Sonny Kittel.
75 Minuten vor Spielbeginn hatte Veh erfahren, dass er das Eigengewächs nicht aufstellen kann. Die Eintracht, in diesem Fall Lizenzspielerleiter Rainer Falkenhain, hatte schlicht und einfach vergessen, den 19 Jahre alten Kittel auf die offizielle Spielberechtigungsliste der Deutschen Fußball-Liga (DFL) setzen zu lassen. „So etwas habe ich als Trainer noch nie erlebt“, war Veh sauer.
Der Computer, in den die Spielernamen vor dem Anpfiff eingegeben werden, hatte Kittels Name gar nicht erst angenommen. „Kittel hätte angefangen, mit ihm haben wir die ganze Woche über Standards geübt“, schimpfte Veh, „so etwas darf einfach nicht passieren.“ Und war Falkenhain, der unter der Woche seinen 50. Geburtstag gefeiert hatte, auch zuvor noch nie passiert. Kittel, der in der Hinrunde wegen der Nachwirkungen eines Kreuzbandrisses nicht gespielt hatte, sei „sehr traurig“ gewesen, sagte Veh. Nächste Woche im Spitzenspiel bei Fortuna Düsseldorf kann er dann dabei sein, Falkenhain wird seinen Fehler natürlich umgehend korrigieren.



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