Frankfurt (sp) ‐ Wie gravierend sind die neuen Knieprobleme bei Ioannis Amanatidis? Seit der Stürmer des Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt für den Test am Dienstag in Sindlingen (7:1) ausfiel, weil das zweimal operierte rechte Knie wieder schmerzte, ist das Comeback des 28-jährigen griechischen Nationalspielers in weite Ferne gerückt.

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Alexander Meier (links) und Maik Franz (Mitte) könnten am Samstag die Innenverteidigung der Eintracht bilden.
Am Samstag sollte Amanatidis in Wolfsburg, so Trainer Michael Skibbe, „mindestens eine Halbzeit“ spielen. Aber jetzt? „Es ist schwer zu sagen, was mit dem Knie los ist“, sagt Skibbe, „wir hoffen, dass wir nichts Schlimmes befürchten müssen.“ Die Schmerzen sind seitlich aufgetreten, nicht an der Stelle, wo die Operation erfolgt war. „Es ist eine Knochenreizung, mit dem operierten Knorpel hat es nichts zu tun“, sagt Amanatidis, der nach zwei Tagen Pause heute wieder einen Trainingsversuch starten soll. Danach wird sich entscheiden, ob ein Einsatz am Samstag möglich ist.
Während der Gesundheitszustand von Amanatidis vor allem die Zukunftsplanungen beeinflussen wird, plagen den Trainer mit Blick auf das letzte Saisonspiel ganz andere Probleme. Der Eintracht sind die Innenverteidiger ausgegangen und so muss sich der Trainer für das Wolfsburg-Spiel etwas einfallen lassen, um das Abwehrloch zu stopfen. Der Brasilianer Chris hat sich einen Faserriss in der Bauchmuskulatur zugezogen und fällt damit wohl aus. Genauso wie Marco Russ (Zerrung) und der Langzeitverletzte Aleksandar Vasoski. Damit bleibt in Maik Franz nur noch ein gelernter Innenverteidiger.
Auch an Anleihen bei der U19 oder U23 für die Defensive sei nicht gedacht, versichert Skibbe. Er will lieber im internen Kreis suchen. Und so wird es wohl dazu kommen, dass einer der Mittelfeldspieler wie Selim Teber, Ricardo Clark oder gar Torjäger Alexander Meier (zehn Treffer) gegen Wolfsburg ins Abwehrzentrum rücken wird.



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