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Veh wünscht sich mehr Aufstiegsfieber: Im Heimspiel gegen Braunschweig will Eintracht Frankfurt den Grundstein für eine erfolgreiche Rückrunde legen

Trainer Veh wünscht sich mehr Aufstiegsfieber

Frankfurt (sp) - Die klirrende Kälte, die auch am Sonntag (13. 30 Uhr) beim Spiel der Frankfurter Eintracht gegen Eintracht Braunschweig herrschen wird, bereitet Armin Veh keine großen Sorgen.

Für die Spieler gebe es ein einfaches Mittel, den Minustemperaturen im „Eisschrank“ der Arena zu trotzen. „Laufen ist das Beste“, sagt der Frankfurter Trainer, „wer rumsteht, wird frieren.“

Dementsprechend erwartet Veh ein laufintensives Spiel beider Mannschaften. Wer will, darf bei der Eintracht eine Strumpfhose drunterziehen, natürlich wird es auch wärmende Unterwäsche und heißen Tee zur Halbzeit geben. All das gehört zum normalen Wintergeschäft. Außergewöhnlich wird lediglich sein, dass die Auswechselspieler mit Moon-Boots auf der beheizten Bank sitzen werden, damit ihnen nicht die Füße einfrieren. Und der Trainer? „Ich werde natürlich nicht im Sakko auf die Bank gehen“, sagt Veh. Für die erwarteten rund 35.000 Zuschauer wird auf andere Art gesorgt: An den Bewirtungsständen der Arena werden heiße Getränke ausgeschenkt, Apfelwein und Glühwein, aber auch warme nichtalkoholische Getränke.

„Aufbruchstimmung und Aufstiegsfieber“

Für die wirkliche Erwärmung aber soll vor allem das Spiel sorgen. „Ein bisschen mehr „Aufbruchstimmung und Aufstiegsfieber“ würde er sich wünschen, sagt der Frankfurter Trainer, wohl wissend, „dass dafür in erster Linie die Leistung verantwortlich ist.“

Dabei sei es keine Frage, dass ein guter Auftakt wichtig wäre. „Es ist sicher kein Endspiel gegen Braunschweig“, sagt er, „aber fürs Selbstvertrauen auch im Hinblick auf das Spitzenspiel nächste Woche in Düsseldorf wäre ein Erfolg natürlich ganz wichtig.“ Vor dem Gegner hat Veh großen Respekt, auch wenn die Frankfurter Eintracht das Hinspiel beim Namensvetter nach der wohl besten Saisonleistung 3:0 gewonnen hatte. „Das ist eine kompakte, offensivstarke, gute Mannschaft“, sagt er, „für einen Aufsteiger wirklich stark.“ Als einzige Mannschaft neben den Frankfurtern haben die Braunschweiger auch in Fürth gewonnen. „Das schaffen nicht viele“, sagt Veh. Warnung genug also für die Hessen.

Mit Ausnahme von Kapitän Pirmin Schwegler stehen Veh alle Spieler zur Verfügung. Auch die vor Weihnachten operierten Bamba Anderson und Mohamadou Idrissou sind wieder im Mannschaftstraining. Anderson steht allerdings noch nicht im Kader.

Voraussichtliche Aufstellungen:

Eintracht Frankfurt: Nikolov - S. Jung, Amedick, Schildenfeld, Butscher - Matmour, Lehmann, Rode, Kittel (Köhler) - Meier, Hoffer

Bank: Kessler - Djakpa, Caio, Köhler (Kittel), Korkmaz, Friend, Idrissou

Eintracht Braunschweig: Davari - Washausen, Bicakcic, Dogan, Theuerkauf - Vrancic, Pfitzner - Petersch, Boland, Kruppke - Kumbela

Schiedsrichter: Dr. Drees (Münster)

Rubriklistenbild: © Storch

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