1. Startseite
  2. Sport
  3. Eintracht Frankfurt

Verbleib von Veh die erhoffte Signalwirkung?

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Peppi Schmitt

Kommentare

null
Sebastian Rode im Zweikampf. © dpa

Frankfurt - Da war sie wieder, die wöchentliche Meldung: Diesmal hat der „Kicker“ davon berichtet, dass der FC Bayern München sich um die beiden Frankfurter Profis Sebastian Rode und Sebastian Jung bemühen werde. Mit Einschränkungen freilich.

Rode will der Rekordmeister angeblich 2014 ablösefrei verpflichten, also erst wenn dessen Vertrag ausläuft. Und da Jung als Ersatz für Philipp Lahm zu schade sei, wollen die Münchner diesen Transfer nur „passiv“ verfolgen, was auch immer dies bedeuten mag. Die sportlichen Erfolge der Mannschaft und die guten Leistungen der Spieler werden fast schon zu einer Belastung für die Zukunftsplanungen. Der Fluch der guten Tat quasi.

Das gilt auch für eine Meldung, die „hr-online“ verbreitet hat. Danach hätten neben Jung auch noch Torwart Kevin Trapp, Verteidiger Bastian Oczipka und Kapitän Pirmin Schwegler Klauseln in den laufenden Verträgen, die einen Ausstieg zum Ende dieser Saison möglich machen würden. „Das stimmt einfach nicht“, sagt Sportdirektor Bruno Hübner fast schon wütend, „es ist einfach unseriös, so etwas in die Welt zu setzen“. Schweglers Vertrag gelte nur für die erste Liga, so wurde es auch bei der Vertragsverlängerung kommuniziert, bei den anderen gebe es keine Klauseln.

Gespräche mit Jung und Rode inzwischen ziemlich festgefahren

Dass die Gespräche mit Jung und Rode inzwischen ziemlich festgefahren sind, entspricht freilich der Wahrheit. Hübner glaubt aber immer noch, dass beide in der kommenden Saison für die Eintracht spielen werden. Rodes Berater Alen Augustincic hat Hübner jüngst mitgeteilt, dass der Spieler „im Kopf noch nicht bereit ist, eine Entscheidung zu treffen“. Diese Unsicherheit war Rode zuletzt auch auf dem Platz anzumerken. „Wenn er so weit ist, werden wir uns wieder zusammensetzen“, hat Hübner noch Hoffnung.

Vielleicht könnte ja auch der Trainer mit seiner Vertragsverlängerung noch einen neuen Impuls setzen. Vorstandschef Heribert Bruchhagen glaubt jedenfalls fest an einen Verbleib von Veh. „Er hat die Mannschaft geformt und er hat fast alle Spieler besser gemacht. Armin Veh hat bei der Eintracht die Krone auf“, sagte der 64-Jährige im Kicker.

Eintracht-Zeugnis gegen Hamburger SV

sp

Auch interessant

Kommentare