Frankfurt (sp) - Keine Frage, der FSV Frankfurt ist besser geworden gegenüber der insgesamt desaströsen Vorrunde.
Die neuen Stürmer Ilian Micanski und vor allem Chadli Amri haben mehr Qualität ins Team gebracht, und der neue Trainer Benno Möhlmann hat mit ein paar geschickten Veränderungen für mehr Homogenität gesorgt.
Doch seit dem 1:1 gegen den FC Ingolstadt wachsen die Zweifel, ob all dies reichen wird, um den Klassenerhalt zu schaffen. Denn einen Makel werden die Frankfurter nicht los: Sie können im eigenen Stadion nicht gewinnen. Elfmal haben sie es nun schon probiert in dieser Saison, kein einziges Mal hat es geklappt. Und ohne Heimsieg dürfte die Rettung kaum zu bewerkstelligen sein.
Hoffnung macht, dass der FSV trotz dieser schlimmen Bilanz noch über dem Strich steht. Denn auch die Konkurrenz kommt im „Schneckenrennen“ um den Klassenerhalt nicht voran. Am Wochenende haben sie alle gepunktet, allerdings zumeist nur einfach. Lediglich dem Tabellenletzten Hansa Rostock gelang ein Sieg.
Zum einen ist da die angreifende Abteilung, die bei zwei, drei guten Gelegenheiten es nicht fertig brachte, das entscheidende zweite Tor zu erzielen. „Wir haben die Konsequenz im Strafraum vermissen lassen, das war unser Manko“, mäkelte Möhlmann. Dennoch: Nach vorne ist der FSV viel schwerer auszurechnen als noch vor der Winterpause.
Doch da war auch wieder die andere Seite, die immer wiederkehrenden „individuellen Fehler“, die wieder den Heimsieg gekostet haben. Trainer Möhlmann hatte ein „Fehlverhalten“ von Torwart Patric Klandt beim Ausgleichstor von Akaichi in der 88. Minute ausgemacht.
Im nächsten Heimspiel erwartet der FSV mit dem Karlsruher SC einen weiteren direkten Konkurrenten. Dann folgt der zwölfte Versuch.
Rubriklistenbild: © Ibefisch/pixelio.de


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