Frankfurt (sp) - Es war ein schwarzer Tag für den FSV Frankfurt. Dem 0:4 aus der Hinrunde folgte im zweiten Frankfurter Derby dieser Saison ein 1:6 gegen die Eintracht. „1:10 in zwei Spielen, das ist mit Sicherheit ein Imageschaden“, sagte Finanzgeschäftsführer Clemens Krüger.

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Wenn es nur das Image wäre, könnte es der FSV leichter verkraften. Doch der Verein hat auch sportlich einen herben Rückschlag hinnehmen müssen. Durch den Sieg des Karlsruher SC sind die Bornheimer auf den Relegationsplatz zurückgefallen, durch das halbe Dutzend Gegentore ist das Torverhältnis das schlechteste der Liga und, schlimmer noch, die gesamte Aufbruchstimmung nach dem Trainerwechsel ist mit einem Spiel wie weggeblasen. „Die Mannschaft hat leider Gottes keinen Charakter gezeigt“, sagte Krüger.
Fast willenlos hatte sich der FSV von der Eintracht abschießen lassen. Noch am Samstagabend gab es eine Krisensitzung, in der Trainer Benno Möhlmann mit der Aufarbeitung des Debakels begonnen hat. An Selbstkritik mangelte es dabei keinem. „Ich habe dem Team zu viel zugemutet“, sagte der erfahrene Trainer, „wir wollten mitspielen und haben das nicht hingekriegt.“



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