Frankfurt (sp) - In zwölf Tagen startet der FSV Frankfurt mit dem Auswärtsspiel beim MSV Duisburg ins neue Jahr.
Der neue Trainer Benno Möhlmann hat im Trainingslager auf Mallorca, das gestern zu Ende gegangen ist, daran gearbeitet, nicht nur eine neue Aufstellung zu finden, sondern auch eine neue Einstellung zu entwickeln.
Mit Chadli Amri und Ilian Micanski, beide vom 1. FC Kaiserslautern gekommen, werden Voraussicht nach zwei neue Spieler in der Anfangsformation stehen. „Aber noch sind unsere Planungen nicht ganz abgeschlossen“, sagt Möhlmann. Die Finanzen würden es dem FSV erlauben, noch mindestens einen Profi zu verpflichten.
Möhlmann will ein 4-4-2-System durchsetzen, hat aber noch nicht endgültig festgelegt, wie genau die Rollen im Mittelfeld verteilt werden. Ob er in einer Raute mit einem sogenannten „Sechser“ und einem „Zehner“ oder aber mit einer „flachen Vier“ spielen lassen will. In jedem Fall gesetzt wäre Zafer Yelen. Der Spielmacher wird vor allem auch für die Standards dringend gebraucht. Kapitän Samil Cinaz wird einen Platz bekommen, Neuzugang Amri wohl auch, wobei nicht sicher ist, ob er über rechts oder links für Tempo sorgen soll. Yannick Stark ist ein Kandidat, wenn mit zwei „Sechsern“ gespielt wird, Marcel Gaus einer, wenn mit zwei äußeren Mittelfeldspielern agiert wird.
Im Angriff deutet vieles auf das Duo Ju-Tae Yun und Micanski hin. Das wäre eine völlig neue Variante. Neuzugang Micanski genießt viel Vertrauen, während der Koreaner Yun die Überraschung der letzten Tage war. Macauley Chrisantus, mit acht Treffern bester Torschütze, und Karim Benyamina werden es schwer haben, an den beiden vorbeizukommen.
Rubriklistenbild: © dpa


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