Frankfurt (sp) - Der FSV Frankfurt wartet weiter auf den ersten Heimsieg der Saison und tritt in der Tabelle auf der Stelle. Dennoch hielt sich die Enttäuschung nach dem 1:1 (0:0) gegen den FC Erzgebirge Aue in Grenzen.

© Peter Hartenfelser
Mario Fillinger beim 1:1 gegen Aue.
Denn die Leistung der Frankfurter hatte vor 3 600 Zuschauern gestimmt, nur die Chancenverwertung nicht. „Der Sieg wäre sicherlich verdient gewesen“, sagte Trainer Hans-Jürgen Boysen mit Blick auf insgesamt vier Aluminium-Treffer seiner Mannschaft. Nachdem die Gäste aber drei Minuten nach der Pause durch Enrico Kern in Führung gegangen waren, konnten die Bornheimer auch mit dem einen Punkt leben, den der starke Mario Fillinger mit einem Rechtsschuss in der 53. Minute sicherte.
Die Zuschauer bekamen von Beginn an viel zu sehen, es boten sich Chancen auf beiden Seiten fast im Minutentakt. Der FSV hatte die spektakuläreren. In der dritten Minute trafen zunächst Fillinger und dann Yannick Stark innerhalb weniger Sekunden Pfosten und Latte. In der 13. Minute war es wieder der starke Stark, dessen Schuss vom besten Spieler auf dem Platz, dem Auer Torwart Martin Männel, gegen den Pfosten gelenkt wurde. Schließlich bekam Fillinger zweimal (19., 21.) in direkten Duellen mit dem Gäste-Schlussmann den Ball nicht ins Tor. Auf der anderen Seite rettete Patric Klandt nach einem Gewaltschuss von Oliver Schröder (2.) mit beiden Fäusten, Thomas Paulus schoss freistehend volley übers Tor (34.) und Kevin Schlitte scheiterte ganz alleine vor Klandt (43.). So ging es dem Spielverlauf nach überraschend mit einem torlosen Remis in die Kabine. „Wir haben eine sehr starke erste Halbzeit gespielt mit sechs hochkarätigen Torchancen“, sagte Boysen, „das hätte eigentlich zur Führung reichen müssen.“
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