Nach seinem Wechsel zu Schalke (86/6) gewann er zweimal den DFB-Pokal, in der Bundesliga reichte es 2001 nur zum „Meister der Herzen“.
Herr Möller, für welchen Ihrer Ex-Klubs schlägt am Freitag mehr das Herz: Dortmund oder Schalke?
Ich habe mit beiden Klubs große Erfolge gefeiert und Außergewöhnliches erlebt, also erwarten Sie bitte keine emotionale Aussage.
Wie nahe sind Sie noch dran an den Vereinen?
Es gibt selbstverständlich Kontakt. Aber ich bin Sportmanager der Offenbacher Kickers und verfolge die Vereinspolitik der beiden Ruhrpottvereine nur am Rande.
Was läuft falsch bei Schalke?
Zu wenig Punkte!
Was würden Sie jetzt bei Schalke machen? Auch mit Geldstrafen Zeichen setzen und Spieler öffentlich hart kritisieren? War das nicht kontraproduktiv von Sportdirektor Andreas Müller?
Der Manager kann die Tore nicht selbst machen, er ist nur ein Teil des Ganzen. Andreas Müller lebt für Schalke und identifiziert sich voll für diesen Verein. Ich bin überzeugt, dass das Ruder noch herumgerissen werden kann und ein akzeptables Saisonergebnis heraus kommt.
Nein!
Oder der Aufsichtsratsvorsitzende Herr Tönnies?
Auch nicht!
Wäre solch eine Aufgabe interessant für Sie? Streben Sie eine Bundesliga-Rückkehr an?
Ich möchte den bestmöglichen Erfolg mit dem OFC erreichen. Nur dieses Ziel verfolge ich im Moment. Alles andere wird die Zukunft zeigen.
Noch ein Satz zu Borussia Dortmund. Hier scheint nach schwierigen Jahren eine neue Mannschaft zu wachsen.
Ja, das stimmt. Der Verein ist auf einem guten Weg, es braucht halt Zeit. Ich denke, in ein oder zwei Jahren greift die Borussia wieder ganz vorne an.
Wer gewinnt am Freitag?
Keiner!


















