029.07.1029.07.10|Mehr Fußball
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Buenos Aires - Einen Tag nach dem Rauswurf als argentinischer Nationaltrainer hat Diego Maradona sein Schweigen gebrochen und zurückgeschlagen.

© dpa
Diego Maradona
Er griff den mächtigen Präsidenten des nationalen Verbandes AFA, Julio Grondona, sowie Co-
Äußerlich gefasst bekannte er, dass ihn die 0:4-
Immer vom Blatt ablesend, warf Maradona dem AFA-
“Das war so, als ob er mir gesagt hätte, ich solle gehen“, sagte Maradona. “Wer so etwas vorschlägt, muss gedacht haben, ich würde meine Mitarbeiter verraten. Und warum haben sie das gedacht? Weil sie es selbst getan hätten. Aber nicht mit mir“, fügte Maradona hinzu. Die AFA hatte den Vertrag Maradonas am Vortag nicht verlängert, weil er eben diese Änderungen in seinem Mitarbeiterstab abgelehnt hatte.
Und auch gegen Bilardo feuerte Maradona eine Breitseite ab. “Während wir trauerten (über das Ausscheiden bei der WM), hat Bilardo im Schatten dafür gesorgt, dass ich rausfliege“, sagte das Fußballidol. Zum Schluss warnte er: “Vergesst nicht, dass im Umfeld der Nationalelf der Verrat immer hinter der nächsten Ecke lauert. Und dass es da viele Menschen gibt, denen der Fußball egal ist, sondern die nur an ihr Bankkonto denken.“
Im argentinischen Fußball sieht Maradona grundlegende Fehlentwicklungen. “Seit 1990 ist die Nationalelf bei Weltmeisterschaften nicht mehr über das Viertelfinale hinausgekommen. Das ist keine Zufall. Irgendetwas läuft falsch. Es kann ja wohl nicht sein, dass unsere Spieler bei Clubs in aller Welt Triumphe feiern, nur in der Nationalelf nicht“. Das sei Folge falscher Entscheidungen von oben, sprich von Grondona.
dpa
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