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HSG Nieder-Roden erwartet zum Gipfeltreffen 600 Zuschauer

„Das ist doch das, was jeder Handballer will“

Nieder-Roden (leo) - „Am vergangenen Wochenende war in Nieder-Roden Karneval, da kannst du kein Handball spielen.“

© Eyßen

Auf zahlreiche Tore von Michael Weidinger (vorne) hofft die HSG Nieder-Roden auch im Topspiel gegen Wallau.

Insofern ist Alexander Hauptmann, Trainer des Handball-Oberligisten HSG Nieder-Roden, froh, dass das Gipfeltreffen gegen den ehemaligen Bundesligisten SG Wallau erst an diesem Samstag (19. 30 Uhr) in der Sporthalle an der Wiesbadener Straße stattfindet.

Froh ist Hauptmann vor allem aber auch aus einem weiteren Grund. „Wallau ist von Spiel zu Spiel stärker geworden. Zum Glück haben wir so früh in der Saison dort gespielt. Ich weiß nicht, ob wir jetzt noch einmal in Wallau gewinnen würden“, blickt der HSG-Trainer auf den vierten Spieltag zurück, als die Nieder-Rodener bei der SG überraschend klar mit 31:24 die Oberhand behalten hatten. Dieser klare Erfolg der HSG erhöht den Druck auf die Wallauer. Die führen mit 30:2 Punkten zwar noch die Tabelle an, haben aber auch ein Spiel mehr absolviert als Nieder-Roden (29:1). Zudem bekommt die SG am Rundenende einen Punkt wegen Nichterfüllung des Schiedsrichtersolls abgezogen. Nur mit einem Sieg kann Wallau die Meisterschaft spannend halten, bei einem Nieder-Rodener Erfolg wäre die HSG kaum noch einzuholen. Zumal der direkte Vergleich selbst bei einer knappen Niederlage für die HSG spricht.

Mit jeweils 541 erzielten Treffern stehen sich die beiden gefährlichsten Angriffsreihen der Liga gegenüber, wobei die HSG dafür nur 15 Spiele benötigte, Wallau dagegen 16. In der Defensive (385:427) haben die Rodgauer die Nase vorne.

Die Nieder-Rodener erwarten eine bis auf den letzten Platz gefüllte Sporthalle. Maximal 600 Zuschauer dürfen hinein, voraussichtlich wird die Abendkasse nicht mehr geöffnet. „Das ist doch das, was jeder Handballer will. Eine volle Halle und die dazugehörige Atmosphäre. Ich hoffe, dass der Funke überspringt und unsere Fans uns von Beginn an lautstark unterstützen. Denn wir wollen unseren Heimvorteil zu zwei Punkten nutzen“, sagt Hauptmann. Er bangt um den Einsatz des grippekranken Stefan Seitel.

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