Nieder-Roden (leo) - „Das war ein Supergefühl und hat richtig Spaß gemacht.“ Rund acht Monate hat Tim Henkel (24) nicht mehr auf dem Parkett gestanden und Handball gespielt.
Die Saison 2010/2011 beim Bergischen HC beendete er mit einer Verletzung, anschließend stand ein Auslandssemester in den USA an. „Dort habe ich in der Nähe von Los Angeles gerade einmal Beachhandball gespielt“, erinnert sich der Linkshänder.
Seit wenigen Wochen wohnt er wieder im heimischen Steinheim - und trainiert heute genau seit drei Wochen beim Oberligisten HSG Nieder-Roden mit. Bei der 27:28-Niederlage des Tabellenzweiten im Spitzenspiel gegen die SG Wallau am vergangenen Samstag gab er bereits sein Comeback bei den Nieder-Rodenern, für die er bereits 2005/2006 in der Regionalliga aktiv war. „Ich hatte immer einen guten Kontakt nach Nieder-Roden. Da war die Entscheidung schnell gefallen, bis zum Rundenende hier zu spielen“, sagt Henkel. „Ich bin von der jungen Mannschaft überzeugt, das Umfeld hat sich weiter entwickelt.“
„Nieder-Roden hat einmal Unentschieden gespielt, dann 14 Mal in Serie gewonnen, ehe die Niederlage gegen Wallau folgte. Das ist schon eine große Serie. Von den Topteams haben wir in der Rückrunde schon zwei hinter uns, wir haben das Potenzial, uns aus eigener Kraft durchzusetzen“, strebt der 24-Jährige mit der HSG den Meistertitel an.
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