Kabinettstückchen und spektakuläre Treffer
422.11.09|HandballFacebook
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Nieder-Roden (leo) ‐ Mit einem ungefährdeten 33:22 (18:10) gegen Schlusslicht TSF Heuchelheim verteidigte die HSG Nieder-Roden in der Handball-Oberliga Hessen die Tabellenführung und ist gerüstet für das Spitzenspiel bei der TuS Holzheim am kommenden Freitagabend.

© Eyßen
Nicht zu stoppen waren die Nieder-Rodener Handballer, hier Christopher Prinz (Mitte), von der TSF Heuchelheim.
Doch auch der Tabellenzweite absolvierte eine gute Generalprobe, setzte sich bei der SG Bruchköbel überraschend klar mit 35:25 durch.
„Erster gegen Letzten, das ist schwer aus den Köpfen herauszubekommen“, meinte Nieder-Rodens Spielertrainer Alexander Hauptmann. „Im Großen und Ganzen war das in Ordnung. Wir haben nach zehn Minuten mit fünf Toren geführt und unseren Vorsprung weiter ausgebaut. Davon haben wir gezehrt.“ Auch HSG-Sprecher Otto Manus war zufrieden: „Das war schon ein Klassenunterschied.“
Spielfilm:
1:2 (3.), 7:2 (10.), 8:4 (15.), 13:7 (20.), 15:9 (25.), 18:10 - 20:14 (25.), 23:15 (40.), 29:15 (50.), 30:19 (53.), 32:20 (56.), 33:22
Zeitstrafen:
6:7 - 7m: 6/7 - 1/2 HSG: J. Rhein (27 Paraden); Seitel (3), Kegelmann (2), Christoffel (3), Weidinger (2), Etzel (4), Prinz (2), Breiler (5/2), Lang (3), Kaiser (8/4), P. Keller (1), Paukstat, Schmid (n.e.)
Bei der HSG fehlte der angeschlagene Christian Sommer (Knieverletzung), dafür rückte Daniel Paukstat aus der zweiten Mannschaft nach oben. Im Tor erhielt Jens Rhein über 60 Minuten Spielpraxis, überzeugte mit einer sehr guten Leistung und 27 Paraden. Christian Schmid saß grippegeschwächt nur auf der Bank, wurde nicht eingesetzt.
Heuchelheim führte lediglich beim 1:2, dann aber wendete Nieder-Roden mit sechs Toren zum 7:2 das Blatt bereits vorentscheidend. Nach der Pause versuchten die Gäste erfolglos, Nieder-Roden mit rustikalem Spiel den Schneid abzukaufen. In der letzten Viertelstunde schickte Hauptmann dann die „junge Garde“ aufs Feld, zudem verwöhnten die Nieder-Rodener ihre Zuschauer mit einigen Kabinettstückchen und spektakulären Toren. „Die Zuschauer waren sehr zufrieden“, freute sich Otto Manus.
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