Nachdem Linksaußen Stefan Seitel bereits beim 32:23-Sieg in Dotzheim sein Comeback gab, steht auch Tim Henkel wieder zur Verfügung. Und auch Michael Weidinger hat seine Fußverletzung, die ihn wochenlang behinderte, auskuriert.
Im Saisonendspurt – vier Begegnungen sind noch zu absolvieren – gilt es für die Nieder-Rodener, den Rückstand auf Spitzenreiter SG Wallau (ein Punkt) nicht weiter anwachsen zu lassen. Da beide Mannschaften bisher souverän durch die Spielzeit marschierten heißt das: Auch die verbleibenden vier Partien müssen gewonnen werden, da sich Wallau voraussichtlich keinen Ausrutscher mehr erlauben wird. Vier Siege würden für die HSG den Titelgewinn bedeuten, da Wallau am Rundenende einen Punkt wegen Nichterfüllung des Schiedsrichtersolls abgezogen bekommt.
Zunächst aber richten sich alle Augen auf das Heimspiel gegen Vellmar. Alexander Hauptmann spricht mit Respekt von den Nordhessen: „Vellmar ist auf allen Positionen gut besetzt. In der Tabelle gehören sie drei Plätze weiter nach vorne. Aber der TSV hatte auch mit Verletzungssorgen zu kämpfen.“ In Iljo Duketis (59) besitzen die Nordhessen einen erfahrenen Trainer, dessen Sohn Dino Duketis für den TSV im Rückraum oder als Rechtsaußen aktiv ist.
In der Hinrunde war Nieder-Roden nach einer kleinen Schwächephase in Vellmar mit einem 42:24-Erfolg ein unerwartet deutlicher Befreiungsschlag gelungen. Ähnlich dominant will die HSG auch am Samstag auftreten.
Egal ob Oberliga oder 3. Liga – Daniel Kegelmann wird die Nieder-Rodener am Rundenende verlassen. Nach seiner Verletzung in der Hinrunde ist er nach drei guten Jahren derzeit auf der Spielmacher-Position hinter dem torgefährlicheren Philipp Keller nur noch die Nummer zwei. Dirk Etzel steht zu Rundenbeginn aus Studiengründen ein halbes Jahr lang nicht zur Verfügung.













