In der Familie von Burghausens Trainer Reinhard Stumpf gibt es einige Kickers-Fans

    • aHR0cDovL3d3dy5vcC1vbmxpbmUuZGUvc3BvcnQva2lja2Vycy1vZmZlbmJhY2gvZHJlaW1hbC1nZXdpbm50LXdpcmQtZHJpdHRlci0yMjgxNDM1Lmh0bWw=2281435Wer dreimal gewinnt, wird Dritter0true
    • 18.04.12
    • Kickers
    • 85
    • Drucken
    • T+T-

Wer dreimal gewinnt, wird Dritter

    • recommendbutton_count100
    • 1
    • 0

Offenbach - Er hat sechs Jahre für die Offenbacher Kickers gespielt, war sogar Kapitän. Sein Neffe steht jetzt bei jedem Heimspiel im Offenbacher Fanblock, doch am Samstag will Reinhard Stumpf die letzten Aufstiegshoffnungen der Offenbacher Kickers platzen lassen.

© Imago

Reinhard Stumpf hat Wacker Burghausen auf Platz vier geführt. Seine Bilanz in 14 Spielen seit Januar: Sechs Siege, sieben Unentschieden und nur eine Niederlage.

Der 50-Jährige ist Trainer bei Wacker Burghausen. Die Oberbayern sind mit zwei Punkten mehr als die Kickers Tabellenvierter. Jochen Koch sprach vor dem Kickers-Gastspiel in Burghausen mit Reinhard Stumpf.

Hallo Herr Stumpf, haben Sie einen Moment Zeit für die Offenbach-Post?

Oh, die Offenbach-Post ruft an. Lange nichts mehr gehört aus Offenbach.

Gibt es keine Verbindung mehr zu den Kickers?

Die Kickers waren und sind immer eine Herzensangelegenheit für mich. Ich bin bei dem Verein groß geworden, habe dem OFC viel zu verdanken. Und ich hätte gerne etwas zurückgegeben.

Zum Beispiel als Trainer?

Ja sicher. Es war immer mein Wunsch, beim OFC mal Trainer zu werden. Aber das war leider nicht erwünscht.

Warum denn nicht?

So lange es Leute gibt, die das unbedingt verhindern wollen, wird das nichts.

Meinen Sie Geschäftsführer Thomas Kalt?

Wenn Sie den Namen schon sagen. Früher wollte er immer meine Tasche tragen und ganz nah bei der Mannschaft sein. Aber das ist jetzt vorbei. Lassen wir das.

Haben Sie noch Kontakte zu den Kickers?

Früher sehr intensiv mit Waldemar Klein. Jetzt zu Präsident Dieter Müller, mit dem ich zusammen gespielt habe, und zu einigen Spielern aus meiner damaligen Zeit. Den OFC verfolge ich besonders durch meine Verwandtschaft. Meine Schwester und mein Schwager sind Kickers-Anhänger. Und mein Neffe Sven ist glühender Kickers-Fan, steht bei Heimspielen im Fanblock und wird am Samstag seine Kickers bei uns in Burghausen anfeuern.

Als Onkel könnten Sie ihm mit einer Wacker-Niederlage sicher einen große Freude machen.

Das muss aber wirklich nicht sein (lacht).

Was erwarten Sie für ein Spiel am Samstag?

Die Kickers wittern jetzt natürlich wieder ihre Chance. Wir haben weiter den Traum, oben zu bleiben. Das wird ein brutal schweres Spiel. Ich denke, die Tagesform wird eine entscheidende Rolle spielen.

Beide Mannschaften haben den Aufstieg nicht als Ziel ausgegeben.

Na ja, bei den Kickers bin ich mir da nicht sicher. Die haben eine sehr gute Mannschaft und müssen sich nicht unter Wert verkaufen. Der OFC muss doch als Traditionsklub immer den Anspruch haben, oben mitzuspielen. Das war zu unseren Zeiten nicht anders. Wir waren zu schlecht für die Bundesliga und zu gut für die 2. Liga. Aber in diese 2. Liga gehört der OFC.
Und Wacker Burghausen?
Wir haben einen der niedrigsten Etats der Liga. Als wir vor drei Wochen die 44 Punkte hatten, haben die Leute hier gefeiert. Endlich ein Jahr ohne Abstiegssorgen. Die letzten zwei Jahre war Wacker sportlich abgestiegen, durfte nur drinbleiben, weil andere Klubs keine Lizenz bekommen haben - und jetzt spielen wir oben mit. Die Leute sind happy über eine tolle Saison, die wir noch krönen wollen.

Wie viele Zuschauer erwarten Sie am Samstag?

Die 3000er Grenze könnten wir am Samstag schon mal überschreiten.

Wacker Burghausen ist in dieser Saison zu Hause ungeschlagen. Hält diese Serie?

Das wird sehr schwer. Offenbach ist gut drauf.

Haben Sie die Kickers beobachtet?

Ja, aber bevor ich Trainer in Burghausen war. Ich war im ersten Heimspiel der Saison gegen Sandhausen auf der Baustelle. Die Kickers haben gewonnen, hatten aber viel, viel Glück. In den letzten zwei Spielen hat sich jetzt wohl einiges geändert. Aber das werden wir bis Samstag analysieren.

Was sind die Stärken von Wacker Burghausen?

Eindeutig der Charakter. Die Mannschaft steckt nie auf, gibt immer alles, bis zur letzten Minute. Und wir haben auch gute Fußballer.

Und die Schwächen?

Wir können noch vieles verbessern. Besonders im taktischen Bereich.

Wie bewerten Sie die Situation im Kampf um Platz drei?

Da kann noch sehr viel passieren, weil einige Klubs gegeneinander spielen. Ich glaube, wer von den fünf Kandidaten seine letzten drei Spiele gewinnt, wird Dritter. An Spannung ist das kaum zu überbieten.

Burghausen hat 18 mal unentschieden gespielt.

Einige zu viel. Unentschieden bringen nichts. Ich bin dafür, die abzuschaffen. Man sollte wie im Basketball mit Verlängerung spielen, so dass es auf jeden Fall einen Sieger gibt. Und dann für einen Sieg mit drei Toren Unterschied einen Extrapunkt. Das würde ein schönes Spektakel geben.

zurück zur Übersicht: Kickers

Das Restprogramm der fünf Kandidaten für den dritten Platz

zurück

weiter

  • 1 von 5

    Jahn Regensburg (57)

    Rot-Weiß Oberhausen (A)
    Carl Zeiss Jena (H)

  • 2 von 5

    Kickers Offenbach (55)

    1. FC Saarbrücken (H)
    Preußen Münster (A)

  • 3 von 5

    Chemnitzer FC (55)

    Rot-Weiß Erfurt (H)
    Wacker Burghausen (A)

  • 4 von 5

    Wacker Burghausen (54)

    Spvgg. Unterhaching (A)
    Chemnitzer FC (H)

  • 5 von 5

    1. FC Heidenheim (54)

    Preußen Münster (H)
    FC Sandhausen (A)

Lesen Sie auch:

Die Bilanz einer verkorksten Saison für Kickers Offenbach

Chaos schon vor dem ersten Spiel

Offenbach - Es sollte die Saison der Offenbacher Kickers werden. Im neuen Sparda-Bank-Hessen-Stadion wollten die Kickers um den Aufstieg in die 2. Liga mitspielen. Doch dann ging so ziemlich alles schief, was schief gehen konnte. Von Jochen KochMehr...

Kommentare

Die Tabellen zu allen Sportarten

Wir suchen das Tor des Jahres 2013 und Sie können mitmachen und abstimmen! Unter allen Einsendungen verlosen wir wertvolle Preise. Hier geht's zumTor des Jahres!

Fotogalerienzu Kickers Offenbach

zurück

  • Das OFC-Zeugnis gegen Heidenheim

    Die Spieler der Offenbacher Kickers in der Einzelbewertung
  • Sprungbrett OFC - die Abgänge

  • OFC stark gegen Heidenheim

    OFC, Heidenheim

vor

weitere Fotogalerien:

Ihre Meinung

Schaffen die Offenbacher Kickers noch den Sprung auf Platz drei?

Das Voting ist beendet. Es wurde wie folgt abgestimmt:

(54.1)%Ja, die Mannschaft gewinnt die nächsten Spiele und steigt noch auf.

(45.9)%Nein, dem OFC fehlt die Konstanz. Das wird diese Saison nichts.

Mit der OP immer auf dem Laufenden

Fan der OP auf Facebook werden OP auf Twitter folgen OP-Videos auf YouTube abonnieren RSS-Feeds der OP abonnieren Social Buttons OP
Verbinden Sie sich mit der Redaktion.
Per Facebook, Twitter, YouTube und RSS.

Artikel lizenziert durch © op-online
Weitere Lizenzierungen exklusiv über http://www.op-online.de

Neues Passwort zusenden

Bitte geben Sie ihre E-Mail Adresse an, wir senden Ihnen ein neues Passwort zu.

Bitte warten

Es wird etwas gemacht.

Lesen Sie außerdem

Magath-Sensation beim HSV?

Arnesen beurlaubt -Magath im Gespräch

Hamburg - Der Hamburger SV hat sich nach zwei Jahren von Sportdirektor Frank Arnesen getrennt. Der Aufsichtsrat fasste nach dpa-Informationen am Dienstagabend in einer sechsstündigen Sitzung diesen Entschluss.Mehr...

  • recommendbutton_count100
Schließen

Druckvorschau

Artikel:

Schließen

Artikel Empfehlen

Empfehlen Sie diesen Artikel Ihren Freunden und Bekannten!

Fehleranzeige ausblenden

Es sind Fehler aufgetreten!

  • Fehlertext

Bitte berichtigen Sie oben aufgeführte Fehler und klicken danach noch einmal auf den Absenden Button.

Fehleranzeige ausblenden

Schwere Fehler sind aufgetreten!

  • Fehlertext

Bitte setzen Sie sich mit der technischen Abteilung in Verbindung.

  • Fehlertext

Achtung!

  • Fehlertext

Nicht alle Aufgaben konnten abgearbeitet werden.