Offenbach - Thomas Kalt, der Geschäftsführer der Offenbacher Kickers, nennt ihn den „ersten Zugang für die kommende Saison“. Allerdings könnte Amir Shapourzadeh auch schon diese Spielzeit für den OFC zum Einsatz kommen - wenn der Weltverband FIFA ihm die Freigabe erteilt. Von Christian Düncher

© Hübner
Amir Shapourzadeh.
Einen Vertrag bei den Kickers hat der 29 Jahre alte Deutsch-Iraner (16 Erst- und 61 Zweitligaspiele für Hansa Rostock und den FSV Frankfurt) nämlich bereits unterschrieben. Und zwar vor dem 31. Januar, also dem Ende der Wechselfrist, so Kalt.
Dafür, dass die Kickers den Offensivspieler noch nicht offiziell als Zugang präsentiert haben, gibt es Gründe. Und die haben vor allem mit dem Fall Ivan Pecha zu tun. Der Slowake hatte vergangene Saison mehrere Wochen bei den Kickers mittrainiert und war der Meinung, dass sein Vertrag in Aserbaidschan abgelaufen sei. Die FIFA sah das jedoch anders und verweigerte die Freigabe. Im Fall Shapourzadeh hoffen die Kickers nun, dass der Weltverband zu ihren Gunsten entscheidet. Der Spieler hat nämlich eigenen Angaben zufolge beim iranischen Verein Steel Azin, bei dem er noch bis Saisonende unter Vertrag steht, seit mehr als drei Monaten kein Gehalt bekommen. Stimmt das, wäre er zur sofortigen Auflösung des Arbeitsverhältnisses berechtigt.
Der 15-Jährige war vor allem durch Zeugenaussagen überführt worden. „Das ist kein Verrat“, so Kalt. „Es zeigt vielmehr, dass die Fanszene in der Lage ist, so etwas teilweise selbst zu bereinigen.“
Facebook 'Like' wird geladen...




Empfehlen Sie diesen Artikel Ihren Freunden und Bekannten!
Bitte berichtigen Sie oben aufgeführte Fehler und klicken danach noch einmal auf den Absenden Button.
Bitte setzen Sie sich mit der technischen Abteilung in Verbindung.
Nicht alle Aufgaben konnten abgearbeitet werden.