Offenbach - Das neue Jahr hat gerade erst begonnen, da gehen den Offenbacher Kickers bereits die Stammkräfte in der Abwehr aus. Von Christian Düncher

© osdp
Fehlen dem OFC in der Abwehr: Markus Husterer (links) und Christopher Lamprecht.
Nachdem sich Christopher Lamprecht Anfang Januar bei einem Testspiel einen Riss der Quadrizepssehne im Knie zugezogen hatte, kam am Samstag beim 1:1 bei Rot-Weiß Oberhausen in Markus Husterer (Schultereckgelenksprengung) ein weiterer verletzter Verteidiger hinzu.
Immerhin: Eine Untersuchung ergab, dass Husterer nicht operiert werden muss. Er falle somit nur „zwei bis vier Wochen“ aus, teilte der OFC mit.
Stadel kam diese Saison erst achtmal für den OFC zum Einsatz und dabei auch nur zweimal über volle 90 Minuten. Zuletzt war das im Auftaktspiel der zweiten Saisonhälfte der Fall, als er Kleineheismann gut vertrat. In Oberhausen saß er jedoch wieder auf der Bank - bis sich Husterer verletzte und Stadel ohne große Aufwärmphase eingewechselt wurde. „Als ich in Sandhausen nach 19 Minuten ins Spiel kam, konnte ich vorher wenigstens zwei, drei Bahnen laufen. Diesmal war es nur eine“, sagte Stadel und hoffte, eine „gute Visitenkarte“ abgegeben zu haben. Das hat er. Van Lent war mit der Leistung, die der 24-Jährige zuletzt gezeigt hatte, zufrieden. Er steht in der Rangfolge der Kandidaten für den zweiten Platz in der Innenverteidigung deutlich vor Christian Telch und Stefano Maier.
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