Polizei sucht Zeugen und Geschädigte

Mannheimer Fans stürmen Kneipe am Bieberer Berg

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Die Polizei beleitete zahlreiche Fans von Waldhof Mannheim von der S-Bahn-Station Offenbach-Ost zum Stadion und nach dem Spiel wieder zurück. Zudem waren zahlreiche Beamte in der Stadt im Einsatz.

Offenbach - Fans von Waldhof Mannheim stürmen eine Kneipe mit OFC-Fans am Bieberer Berg. Die Täter flüchten, es gibt anscheinend keine Verletzen. Aber ist das wirklich so? Die Polizei sucht Zeugen und Geschädigte.

Kurz vor der Halbzeit der Regionalligapartie Kickers Offenbach gegen Waldhof Mannheim soll es in einer Kneipe in der Nähe des Stadions am Bieberer Berg zu einer wüsten Schlägerei gekommen sein. Fans von Waldhof Mannheim sollen die Kneipe dabei regelrecht „überfallen“ haben. Laut Informationen unserer Zeitung soll sich der Vorfall in einem Lokal in der Aschaffenburger Straße abgespielt haben. Die Polizei rückte sofort mit einem Großaufgebot an. Vor Ort fanden die Beamten zerstörte Biergläser und Mobiliar, das zum Teil am Boden lag. Prügelnde Personen, Fehlanzeige. Eine erste Zeugenbefragung vor Ort verlief laut Polizeisprecher erfolglos. Die anwesenden Gäste in der Kneipe konnten oder wollten der Polizei offenbar keine weiteren Hinweise zum eskalierten Streit geben. Verletzte gab es ebenfalls nicht vor Ort. Die Mannheimer Krawallmacher flüchteten womöglich bereits zuvor. Dabei soll es sich um eine Gruppe von etwa 25 Personen gehandelt haben.

Bilder: OFC gegen Waldhof Mannheim

Kurze Zeit später nahm die Polizei an der Ostseite des Stadions am Bieberer Berg zehn Männer fest. „Zum Verhindern von möglichen Störungen“, sagte uns ein Polizeisprecher. Die festgehaltenen Mannheimer Fans sollen jedoch nicht bei der Schlägerei in der Kneipe dabei gewesen sein. Die Polizei sucht nun weitere Zeugen und auch Geschädigte, die die Auseinandersetzung in der Nähe des Stadions mitbekommen haben. Diese melden sich bitte unter der Rufnummer 069/8098-1234. Bis auf den unschönen Zwischenfall an der Kneipe soll es rund um das Stadion zu keinen weiteren Auseinandersetzungen gekommen sein. „Keine besonderen Vorkommnisse“, hieß es laut Polizei. dr

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