OFC-Coach fordert Kreativität in Offensive

Recks Wink für Markus Müller

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Der zweifache Torschütze Niko Dobros jubelt beim 4:1 im Hinspiel gegen Wormatia Worms mit Benjamin Pintol (rechts), der zum 3:0 traf. Pintols Einsatz ist fraglich.

Offenbach - Was Rico Schmitt in seiner Zeit als Trainer der Offenbacher Kickers zweimal nicht vergönnt war, will nun Oliver Reck im ersten Anlauf schaffen: ein Tor seiner Mannschaft in einem Spiel bei Wormatia Worms (Samstag, 14 Uhr) zu sehen. Von Jörg Moll 

Die bisherigen Gastspiele bei den Kurpfälzern seit dem Zwangsabstieg in die Fußball-Regionalliga Südwest im Sommer 2013 endeten torlos. Wie man gegen Worms Treffer erzielt, bewies der OFC in der Hinrunde, als Martin Röser, Nikolaos Dobros (2) und Benjamin Pintol beim 4:1-Sieg trafen. Reck sind derlei Statistiken natürlich nicht wichtig. Ihm geht es darum, nach dem ernüchternden 0:0 gegen den TSV Steinbach eine richtige Reaktion seiner Mannschaft zu sehen. „Wir haben etwas gutzumachen“, sagt der OFC-Trainer, warnt aber vor der Qualität der Wormatia: „Das ist eine schwierige Aufgabe. Worms hat zuletzt gegen Topmannschaften gut gespielt.“ Das jüngste 1:2 bei Hessen Kassel hat Reck selbst gesehen: „Da hätten sie mehr herausholen können.“ Zuvor hatte der Tabellenelfte zu Hause 2:1 gegen den Vierten 1. FC Saarbrücken gewonnen. Auch den Ligazweiten SV Elversberg bezwang das fünftbeste Heimteam der Regionalliga Südwest (19 Punkte aus elf Spielen) mit diesem Resultat. „Wir wissen, was uns erwartet“, sagt Reck. Vor allem aber weiß der Kickers-Trainer, was er von seiner Mannschaft erwartet. „Wir müssen aus einer geordneten Defensive heraus mehr Chancen kreieren“, fordert er.

Was gegen Steinbach gar nicht gelang, soll in Worms wieder besser gelingen. Ob Benjamin Pintol, zuletzt zweimal als Mittelstürmer aufgeboten, seinen Teil dazu beitragen kann, ist noch offen. Der 25-Jährige setzte zuletzt zwei Tage grippegeschwächt aus. „Wir haben genug Alternativen“, sagt Reck und zählte Markus Müller und Steven von der Burg auf, „aber auch Niko Dobros kann das zentral vorne spielen“. Der Linksaußen ist mit zehn Toren bester Schütze des OFC. Ein Fingerzeig für den früheren Wormser Markus Müller, der unter Reck seinen Stammplatz verloren hat? Eher ein Wink, dass der OFC-Coach vom Topstürmer der vergangenen Spielzeit mehr erwartet. „Er hat letzte Saison 15 Tore erzielt, in dieser aber nur drei, das muss man auch sehen“, meinte Reck.

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