Offenbach (app) - Christopher Lamprecht, Stefan Kleineheismann, Markus Husterer und Marc Stein - mit dieser Abwehrformation traten die Offenbacher Kickers in den letzten Spielen des vergangenen Jahres an, holten sieben Punkte aus drei Spielen und rückten vor auf Platz vier.

© Roskaritz
Chemnitzer Jubel, Offenbacher Frust. Torwart Robert Wulnikowski nach dem Tor zum 0:1.
Am Samstag gegen den Chemnitzer FC musste Trainer Arie van Lent die Abwehrreihe wegen Verletzungen (Lamprecht, Kleineheismann) und Sperren (Stein) komplett umbauen. Stefano Cincotta und Zugang Maximilian Ahlschwede gaben ihr Startelfdebüt. Marcel Stadel stand zum zweiten Mal in dieser Saison in der Anfangsformation. Der einzig Verbliebene, Markus Husterer, erzielte das Eigentor zum 0:1 - das passte zu diesem tristen Nachmittag.
„Marcel hat seine Sache richtig gut gemacht, Stefano war fleißig, Maximilian wird und muss sich steigern“, sagte Trainer Arie van Lent über die drei Neuen in seiner Abwehrkette. Marc Stein wird am Samstag in Oberhausen wohl für Cincotta zurück auf die linke Abwehrseite rücken, Stadel und Ahlschwede werden aufgrund der Verletzungen der Kollegen in der Startelf bleiben. Stadel hat am Samstag als einziger OFC-Profi Werbung in eigener Sache betrieben.
„In der Abwehr haben wir ganz vernünftig gestanden, aber auch da ist noch viel Luft nach oben. Insgesamt hat alles nicht so funktioniert wie erhofft. Da schließe ich mich mit meiner Leistung ein“, sagte Ahlschwede selbstkritisch. In der Tat: Der OFC muss sich in Oberhausen gewaltig steigern, um den kompletten Fehlstart 2012 zu verhindern.
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