Oberhausen (cd) - 2012 ist bislang in sportlicher Hinsicht nicht sein Jahr und wird es so schnell wohl auch nicht werden: Nachdem Markus Husterer vergangene Woche bei der 0:1-Heimpleite gegen Chemnitz ein Eigentor unterlaufen war, fiel der Abwehrchef der Offenbacher Kickers nun beim 1:1 in Oberhausen unglücklich auf die Schulter.

© Roskaritz
Schmerzliches Ende: OFC-Physiotherapeut Kevin Schmidt (links) führt Markus Husterer (Mitte) vom Platz.
Die niederschmetternde Diagnose: Schultereckgelenkssprengung. „Ich bin auf den angelegten Arm gefallen. Der Boden war hart, es hat sofort geknackt“, beschrieb Husterer die Szene. Der 28-Jährige wurde daraufhin vom Platz geführt und draußen behandelt. Wenig später ließ er sich wieder einwechseln, brach den Versuch aber sofort ab.
Heute soll sich bei einer Untersuchung entscheiden, wie lange der Innenverteidiger den Kickers fehlen wird. „Wenn die Sachen konservativ behandelt werden kann, werden es vier bis acht Wochen Pause sein“, sagte Husterer. Sollte er operiert werden müssen, würde sich die Ausfallzeit verlängern.
Beide seien in der ersten Hälfte nicht aufgefallen, hätten sich aber nach der Pause gesteigert, sagt van Lent. „Lars wurde für sein Nachsetzen belohnt. Durch diese Aktion ging ein Ruck durch unser Spiel“, lobte der Trainer.
„Mit Pascal war ich in der zweiten Hälfte auch sehr zufrieden. Da war er anspielbar und hat die Bälle behauptet.“ Stefan Vogler, der das 4-1-4-1 bei eigenen Ballbesitz zu einem 4-4-2 machen sollte, blieb dagegen in Oberhausen blass. „Deshalb habe ich ihn rausgenommen“, erklärte van Lent. Für Vogler kam Kai Hesse, der diesmal nur Ersatz war, weil er „nicht optimal trainiert“ hatte.
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