Sie hatten gerade 2:3 (1:1) gegen den 1. FC Saarbrücken verloren - die fünfte Heimniederlage in dieser Saison und das Aus am vorletzten Spieltag der 3. Liga im Kampf um Platz drei.
Das OFC-Zeugnis nach dem Spiel gegen Saarbrücken
Auf den finalen Konter in der 88. Minute durch den Ex-Offenbacher Marius Laux hatten sie bei hoch sommerlichen Temperaturen aber keine Antwort mehr parat. Das war das Ende des Aufstiegstraums, der in den Vorwochen nach drei Siegen hintereinander gegen Regensburg, Erfurt und Burghausen wieder aufgeflackert war. Regensburg (3., 60 Punkte, gegen Absteiger Jena) und Heidenheim (4., 57 Punkte, beim Aufsteiger Sandhausen) kämpfen am Samstag im Fernduell um den Relegationsplatz drei.
„Wir haben nach dem schnellen Rückstand bis zur Pause richtig guten Fußball gespielt. Aber der Aufwand war enorm, das hat viel Kraft gekostet. Die Mannschaft war nach den englischen Wochen in der Pause kaputt, konnte nicht mehr richtig nachlegen. Dennoch hat sie erneut einen Rückstand wettgemacht. Wir hatten am Ende mehr verdient als eine Niederlage“, befand Kickers-Trainer Arie van Lent.
„Wir können erhobenen Hauptes den Platz verlassen“
Torschütze Hesse ergänzte: „Wir haben in der ersten Hälfte ein richtig geiles Spiel gemacht, haben insgesamt alles gegeben. Das Ergebnis passt nicht, aber wir können erhobenen Hauptes den Platz verlassen.“ Bei Routinier Mehic klang die Enttäuschung mehr durch. „Wir sind zweimal nach Rückständen zurückgekommen und lassen uns auskontern. Wir bekommen zu einfache Gegentore.“ Da kann man ihm mit Blick auf die unglücklichen Aktionen vor den Gegentoren (Huster, Wulnikowski/Cincotta, Marc Stein) nicht widersprechen. Mehics Fazit: „Der Saisonverlauf hat gezeigt, dass es für ganz oben nicht reicht.“
Bilder zum Spiel OFC gegen Saarbrücken
Deshalb ist das letzte Saisonspiel der Kickers in der 3. Liga am Samstag in Münster auch nur noch die Generalprobe auf das nun wichtigste Spiel der Saison: Auf das Hessenpokal-Finale am 11. Mai in Offenbach gegen den FC Ederbergland, nach dem 3:5 am Samstag beim SV Wiesbaden Tabellenvierter der Verbandsliga Mitte. Der Sieger zieht in die erste Runde des DFB-Pokals ein und hat mindestens 150.000 Euro sicher. „Wir wollen zum Abschluss der 3. Liga zwar in Münster gewinnen, aber Ederbergland steht jetzt klar im Fokus. Wir sind klarer Favorit, und wenn wir spielen wie gegen Saarbrücken, sind wir im DFB-Pokal dabei“, kündigte Stein an.



































































