Wie gewohnt, schließlich stand er in fast allen Spielen im Kader, aber nur einmal in der Startelf. „Ich habe mich schon ein bisschen gewundert, als ich plötzlich in die andere Kabine musste“, gestand der 26-Jährige, dass er nicht unbedingt mit seinem Einsatz von Beginn an gerechnet hatte. „Das hatte er sich verdient“, sagte Arie van Lent. Der Trainer schätzt an Hayer dessen großen Fleiß, seinen unbändigen Einsatz und die Schnelligkeit. „Er gibt immer Vollgas.“
Dass Hayer dann beim 3:1 gegen Jahn Regensburg gleich zum Matchwinner avancierte, überraschte auch van Lent. „Er musste lange auf die Chance warten, dass er jetzt gleich noch die Torchancen nutzte, freut mich ungemein.“
Wie es dann weitergeht, ist wie bei so vielen Kickers-Spielern offen. Vor Regensburg war Hayer einer der Spieler, mit wenig Aussichten auf eine Vertragsverlängerung. In Regensburg bot die gesamte Mannschaft eine Klasse-Vorstellung. Besonders die Spieler, die bislang nur selten überzeugen konnten, zeigten, dass auch sie großes Potenzial besitzen.
Neben Hayer war Cincotta bester Offenbacher
Neben Markus Hayer war Stefano Cincotta bester Offenbacher. Arie van Lent hatte dem 20-jährigen Linksverteidiger nicht nur eine bessere, dominantere Körpersprache verordnet, sondern „endlich mal richtige Stollen unter den Schuhen“. Auch Lars Bender und Stefan Vogler gehörten an diesem Abend zu den Leistungsträgern.


















