Saarbrücken - Der Gegner war angeschlagen, hatte sechs Spiele nicht mehr gewonnen. Die Offenbacher Kickers hatten drei Spiele nicht mehr verloren und, so der Trainer, „in den letzten zwei Wochen sehr, sehr gut trainiert“. Von Jochen Koch

© Roskaritz
Vier Offenbacher gegen einen Saarbrücker, aber Marius Laux erzielt das 2:0 gegen die Kickers.
Beste Voraussetzungen also, mit einem Sieg beim 1. FC Saarbrücken endlich den Sprung auf Platz drei zu schaffen. Doch wieder einmal war die Mannschaft nicht in der Lage, den entscheidenden Schritt nach vorne zu machen. Im Gegenteil, mit einer naiven, fahrlässigen und unverständlichen Spielweise verschenkten die Kickers innerhalb von 30 Minuten ein wichtiges Spiel. „Kollektives Versagen“, hatte Trainer Arie van Lent beim 1:3 gegen den 1. FC Saarbrücken erkannt.
Wobei sich die Fehler in Angriff und Abwehr wiederholen. Obwohl der OFC nominell mit zwei Spitzen spielt, erarbeitet man sich weniger Torchancen als beim 4-2-3-1-System. Von den Außenbahnen wird zu wenig Kreatives produziert. Dazu ist der Ausfall von Spielmacher Elton da Costa nicht zu kompensieren.
In der Defensive funktioniert die Abstimmung weder auf der rechten Seite noch im Abwehrzentrum. Von den letzten neun Gegentoren wurden acht aus kurzer Distanz im Zentrum erzielt. Die Kickers machen es dem Gegner viel zu leicht, zum Abschluss zu kommen.
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