Anders ist es kaum zu erklären, dass Verantwortliche, Spieler und Trainer die Aussicht, plötzlich doch noch die Aufstiegsrelegation erreichen zu können, zum Teil völlig unterschiedlich kommentieren.
Während Thomas Kalt, Geschäftsführer der Profi-GmbH der Kickers, in einem Interview mit hr-online das nun wieder aufkommende Gerede von einem möglichen Aufstieg als „Quatsch“ bezeichnete und betonte, dass dies „überhaupt kein Thema“ sei, glauben Arie van Lent und seine Spieler vor der Partie beim SV Wacker Burghausen (Samstag, 14 Uhr) durchaus noch an die Chance, Dritter zu werden. Routinier Sead Mehic, der sich vor einigen Wochen noch ähnlich geäußert hatte wie nun Kalt, gibt sich jedenfalls optimistisch. „Unsere Ausgangsposition ist besser geworden. Waren es kürzlich noch acht Punkte Rückstand auf den Tabellendritten, sind es jetzt nur noch drei“, sagt der 37 Jahre alte Mittelfeldspieler und stellt klar. „Wir wollen in Burghausen gewinnen und es so noch spannender machen.“
Van Lent sagt mit Blick auf die Tabelle: „Jetzt wird es interessant. Es liegt an uns, das Beste daraus zu machen.“ Ein Sieg würde das letzte Heimspiel gegen Saarbrücken am 28. April zu einer Art Endspiel aufwerten. „Hoffentlich können wir nochmal für Euphorie sorgen. Die Jungs hätten es sich verdient, mal etwas auf Händen getragen zu werden.“ Ob das passiert, entscheidet sich in Burghausen. „Eine Serie wird dort reißen“, weiß van Lent und hofft, dass es die von Wacker sein wird.
Heute spielen: VfL Osnabrück - VfB Stuttgart II (19.00)


















