002.01.10|Löwen|Löwen|
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Frankfurt (jowi) ‐ Das 2:3 im letzten Spiel des vergangenen Jahres setzt die Frankfurt Lions mächtig unter Druck. Sieben Niederlagen kassierten sie in den letzten neun Spielen, holten nur fünf magere Zählern.
Am Sonntag (18.30 Uhr) im Heimspiel gegen die Wolfsburg Grizzyls muss ein Sieg her. Der Gast liegt bereits drei Punkte vor dem Siebten Frankfurt, und nur die ersten sechs Teams erreichen direkt das Play-off-Viertelfinale. „Kein Grund zur Panik. Wolfsburg ist Dritter mit einem Sieg nach normaler Spielzeit könnten wir schon wieder an den Grizzyls vorbei ziehen“, meinte Trainer Rich Chernomaz. „Es liegt bis auf Ausnahme von Spitzenreiter Eisbären Berlin noch alles ganz dicht aufeinander“.
Letzte Saison waren die Lions sogar lange Spitzenreiter, musste die Runde dann aber als Neunter vorzeitig beenden. Gleiches Unheil droht erneut, zumal das Powerplay mehr schlecht als recht läuft und sich auch die personellen Sorgen mehren. Michael Bresagk und Ilja Vorobjev fallen noch längere Zeit aus. Zudem ist der Einsatz von Lasse Kopitz (Rückenprobleme) und Sebastian Osterloh (Magen-Darm-Grippe) fraglich. Möglicherweise fehlen also gleich drei Verteidiger. Und Stammtorwart Ian Gordon spielt seit dem Saisonstart durch, benötigt dringend eine Pause.
Unterdessen haben die Lions die Option, den zum Saisonende auslaufenden Vertrag mit Manager Dwayne Norris um eine weitere Spielzeit zu verlängern, nicht gezogen. Sie wollen aber weiter mit dem Kanadier zusammenarbeiten – aber offenbar nur, wenn Norris beim seinem Gehalt Abstriche macht.

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